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einzige von dieſen Dublonen annehmen. Der Mann glaubte, der Herzog würde ſich durch eine Weigerung beleidigt finden und es ſei beſſer, etwas zu nehmen. Ich glaubte, ihnen ſagen zu müſſen, daß es hier keine Mitte gebe, und daß man Alles annehmen oder Alles ausſchlagen müſſe.
Wolan! ich ſchlage Alles aus.
Ich bin überzeugt, verſetzte ich, daß der Herzog, von ſolchem Zartgefühle gerührt, ſich verpflichtet glauben wird, Sie mit ſeinen Wohlthaten zu beehren.
Nach vierzehn Tagen kehrte Donna Pellicia nach Ma⸗ drid zurück, oyne Geld entnommen zu haben, woran der Bankier großen Anſtoß zu nehmen ſchien. Bald verbreitete ſich das Gerücht von dieſem Abenteuer in der Hauptſtadt, und, wie es immer geſchieht, mit einem wenig ſchonenden Kommentar. Wie ſollte man auch wohl an die Reinheit einer ſolchen Gunſtbezeugung glauben? Der König, der die Sache ernſt nahm und den Ruin des Herzogs von Ar⸗ cos verhüten wollte, ließ der Signora bedeuten, daß ſie Madrid zu verlaſſen habe. Dieſelbe Maaßregel wurde über die Tänzerin Caſarvi aus Florenz, die Geliebte eines andern Spaniſchen Granden, verhängt.
Dieſer letztere übergab ſeiner Geliebten, mit der er in näherer Beziehung geſtanden hatte, beim Abſchiede einen Wechſel von hunderttauſend Frs. auf Lyon. Der Herzog von Arcos, der ſich mehr beleidigt fühlte, ſchickte Donna Pellicia hundert Dublonen da ocho(Gold) als Reiſekoſten und einen verſiegelten Brief für die Bank Santo⸗Spirito in Rom. Die Pellicia glaubte dies Geſchenk um ſo we⸗ niger ausſchlagen zu dürfen, als ſie den ehrenwerthen Be⸗ weggrund deſſelben kannte. Den Inhalt des Briefes, den ſte nicht kannte, erfuhr ſie erſt in Rom, als ihr der Gou⸗ verneur Belloni im Namen des Herzogs 25000 römiſche Thaler auszahlte.
Ich erfuhr ſpäter, daß den Tag nach der Abreiſe der Pellicia der König dem Herzoge von Arcos im Prado be⸗ gegnete und ihm wünſchte, er möge von einer Leidenſchaft geheilt werden, die ihm beinahe ſein ganzes Vermögen ge⸗ koſtet hatte. Ew. Majeſtät, entgegnete der Herzog, iſt die
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