das Land der Fabeln und des Außerordentlichen. Ein Bei⸗ ſpiel ähnlichen Benehmens hatte ſchon der Herzog von Me⸗ dina⸗Celi gegen die Pichona gegeben. Anderwärts, in Eng⸗ te land z. B. iſt ein ſolches Benehmen mehr die Wirkung der Prahlſucht; in einem ſpaniſchen Herzen fließt es aus einer
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; brief vom Herzoge von Arcos an den Bankier Diego. Seit er ihrem Aufenthalte in Aranjuez hatte ſie den Herzog nicht en wieder geſehn. Wir ſaßen bei Tiſche, ſie und ihr Mann, die als man uns den Bankier meldete.* ich Madame, ich wünſche mir Glück zu der Ehre, welche en, Se. Excellenz mir erwieſen, indem ſie Sie an mich adreſſirt en, hat zich ſtelle mich Ihnen zur Verfügung. Ich habe Ihnen e⸗ außerdem die Befehle Sr. Herrlichkeit mitzutheilen; vielleicht ch haben Sie aber ſchon Kenntniß von denſelben. en Ich ſchmeichle mir, mein Herr, daß die Empfehlung des der Herrn Herzogs Ihnen nicht läſtig ſein wird. nd Nicht im Geringſten. Se. Excellenz iſt reich genug, 1 ru um Alles beſtreiten zu können. Sie hat mir Befehl ge⸗ D eſe geben, 25000 Dublonen zu Ihrer Verfügung zu halten. ge 25000 Dublonen!— er 1 So viel, Madame. Wollen Sie ſelbſt ſeinen Brief
eſen. 3 1 Dieſer Brief enthielt nur folgende Zeilen: 8„Don Diego, Sie werden für meine Rechnung der 78 Signora Pellicia auf ihre erſte Forderung die Summe von in 25000 Dublonen geben. 4 ſo Der Herzog von Arcos“. 6 en Wir waren außerordentlich verwundert über dies Aben⸗ in teuer. Solche Züge kommen nur in Spanien vor; es iſt
3 reinern Quelle, aus dem Wunſche großartig zu verpflichten. u* Als der Bankier ſich entfernt hatte, wurde über den 12 Brief des Herzogs geſprochen; Jeder ſuchte die Gründe, ohne
8— ſie zu finden; im Grunde ließen ſich keine wahrſcheinlichen
1 anführen. Die Pellicia war der Anſicht, der Herzog habe
n bloß zeigen wollen, was ein Empfehlungsbrief von ihm zu
e bedeuten habe. Se. Herrlichkeit, ſagte ſie, zeigt mir dadurch,
a daß ſie mich für unfähig hält, ihr Vertrauen zu miß⸗
2 brauchen; auch möchte ich lieber Hungers ſterben als eine
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