Teil eines Werkes 
14. Bd. (1850)
Entstehung
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Er wird durch das Fenſter wieder hereinkommen.

Nimm den Schutz der Polizei in Anſpruch.

Ich fürchte den Skandal für ihn.

Gut, ſo möge er Paris verlaſſen, und ich bezahle ſeine Reiſekoſten.

Das heißt ſich wie ein würdiger Bruder rächen; was ſagt der Herr Abbé dazu?

Das heißt wie ein Tyrann handeln! ſagte der Andre.

Wie, Unſeliger, ich gebe Dir Geld, anſtatt Dich durch⸗ zuprügeln, und Du biſt nicht zufrieden!

Wo iſt Marcoline?

Was gehts Dich an?

Sie iſt meine Frau!

Jetzt iſt er betrunken!

Ich will Biſchof werden; ich reiſe nach Rom.

Gut, ſo gebe ich Dir fünfundzwanzig Louisd'ors.

Wo ſind ſie?

Gieb mir Papier. Hier ſind fünf Anweiſungen auf Lyon, Turin, Genua, Florenz und Rom: in jeder dieſer Städte wirſt Du fünf Louisd'ors bekommen, und ich be⸗ zahle Deinen Platz in der Diligence. Leben Sie wohl, theure Schwägerin; Bruder Franz, ich wohne im Hötel Montmorency.

Am folgenden Tage kam der Abbé mit ſeinem Koffer zu mir. Ich laſſe ihm ein Zimmer geben und bezahle ſeine Verzehrung für drei Tage; am vierten ſollte er abreiſen. Ich befahl meinen Leuten, ihn nicht in mein Zimmer zu laſſen und ging zu Madame du Rumain.

Man ſchläft noch, ſagte der Portier, aber ſagen Sie mir Ihren Namen, Madame erwartet Jemand.

Sie ſehen alſo, daß ſie nicht ſchläft. Der Jemand, den ſie erwartet, bin ich.

Nun geht der Portier mich zu melden. Ich folge ihm und gelange mit ihm zur Kammerfrau. Sie war übler Laune.

Sie hätten erſt gegen Mittag zu kommen brauchen. Madame iſt um drei Uhr zu Bett gegangen, und es iſt jetzt

H⸗