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Ich für meinen Theil glaube es, fürchte aber, Ihre Freundin wird in dieſem Punkte nicht ſo glücklich ſein.
Sie weiß, daß ich nur ſie lieben kann.
Sprechen wir nicht weiter davon.
Als die Gäſte ſich eingefunden, ſagte der Marquis, die Koſtüme ſeien der Art, daß ſie uns Vergnügen machen würden, und es ſei daher beſſer, wenn wir uns vor dem Abendeſſen anzögen.
Wir folgten ihm auf das Zimmer, wo wir drei große Bündel ſahen. Meine Damen, ſagte er zu den Schönen, hier ſind die Sachen für Sie. Madame wird Sie ankleiden, und wir werden daſſelbe in einem andern Zimmer thun.
Er nahm das dickſte Bündel, und als wir uns in unſerm Zimmer eingeſchloſſen hatten, machte er es auf, gab mir und dem Lieutenant was für uns beſtimmt war und ſagte: Beeilen wir uns, meine Freunde.
Wir lachten laut auf, als wir Frauenanzüge erblickten. Alles war vorhanden: Hemden, mit Goldflittern geſtickte Schuhe mit Hacken, die uns um zwei Zoll höher machten, prächtige Strumpfbänder, reiche Nachtmützen, um uns der Verlegenheit des Friſtrens zu überheben, prächtige Spitzen, welche uns bis auf die Augen fielen. Er hatte weder Strümpfe mit rothen und goldnen Zwickeln, noch die Schuhſchnallen vergeſſen. Ich wunderte mich, daß die Schuhe, welche er für mich beſtimmt hatte, ſo gut paßten, aber ich erfuhr ſpäter, daß mein Schuhmacher auch der ſeinige ſei. Schnürleib, Unterrock, Kleid, Tuch, Fächer, Arbeitsbeutel, Schminkkäſtchen, Maske, Handſchuhe, Alles war vollkommen. Wir halfen uns nun unſre Haare unter die Hauben bringen; aber als wir angekleidet waren, ſahen wir wie die Vogelſcheuchen aus mit Ausnahme des jungen Lieutnants, der wohl täuſchen konnte, und den man für eine ſehr hübſche Frau halten konnte, denn ein falſcher Buſen und ein cul de Paris erſetzten die Schönheiten, die er als Mann nicht haben konnte.
Ohne uns verabredet zu haben, zogen wir alle drei keine Hoſen an. Ihre ſchönen Strumpfbänder, ſagte ich zum Marquis, haben mich belehrt, daß wir keine tragen


