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Gedanke, ſagte ſte, war die vierzig Zechinen auf eine Ambe u ſetzen. 4 Sie haben nicht den Muth dazu gehabt?
Nicht das war der Grund; ich ſchämte mich. Ich fürchtete mich vor einem Gedanken, der Ihnen hätte ein⸗ kommen können, und den Sie mir nicht mitgetheilt haben würden. Ich fürchtete, wenn ich Ihnen die vierzig Zechi⸗ nen zum Spielen gäbe, könnten Sie glauben, ich wolle Ihnen zu verſtehen geben, daß ich dies Geſchenk verachte, und das würde mir bei Ihnen geſchadet haben; hätten Sie mich aber aufgemuntert, ſo würde ich es auf der Stelle gethan haben.
Ich bin in Verzweiflung, daß ich nicht daran gedacht. Sie würden jetzt zehntauſend Zechinen haben, und ich würde glücklich darüber ſein.
Sprechen wir nicht mehr davon.
Ihr Bruder hat mir geſagt, wir würden unter Füh⸗ rung des Marquis auf den Maskenball gehen, und Sie können ſich wohl denken, wie glücklich mich die Ausſicht macht, eine ganze Nacht mit Ihnen zuzubringen. Indeß habe ich eine Beſorgniß.
Und welche?
Ich fürchte, daß es nicht ſo gut wie das erſtemal gehen wird.
Seien Sie ohne Unruhe; der Marquis hat viel Geiſt. Er liebt meine Schweſter eben ſo ſehr wie meine Ehre. Es ſteht feſt, daß man uns nicht erkennen wird.
Ich wünſche es. Er will Alles bezahlen, und ſelbſt das Abendeſſen.
5 Er kann nichts Beſſres thun als Ihrem Beiſpiele zu olgen.
Am Abend des Balls ging ich frühzeitig zu meinem Paſtetenbäcker und fand den Marquis ſehr zufrieden, daß ihm Alles nach Wunſch ging. Das Koſtümzimmer war geſchloſſen. Ich fragte ihn mit zweideutigem Tone, ob er mit Zenobia zufrieden geweſen ſei.
Ich kann nur mit ihrer Arbeit zufrieden ſein, ant⸗ wortete er, denn ich habe weiter nichts von ihr verlangt.
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