Teil eines Werkes 
14. Bd. (1850)
Entstehung
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biſch; aber wenn Sie dieſe Ambe nicht gewinnen, ſo ziehen Sie nur nicht die Folgerung daraus, daß ich Sie nicht

liebe. Das wäre ein ſchrecklicher Sophismus.

Mein Aberglaube geht nicht ſo weit, und ich urtheile nicht ſo falſch.

Glauben Sie, daß ich Sie liebe?

Ja.

Erlauben Sie, daß ich es Ihnen hundertmal ſage?

Ja!

Und es Ihnen auf jede Art beweiſe?

Die Arten möchte ich doch zum Voraus kennen, denn es wäre möglich, daß diejenigen, welche Sie für die wirk⸗ ſamſten halten, mir zwecklos ſchienen.

Ich ſehe vorher, daß Sie mich werden lange ſeufzen laſſen.

So lange es mir möglich ſein wird.

Und wenn es Ihnen nicht mehr möglich ſein wird?

So werde ich mich ergeben! Sind Sie zufrieden?

Ja, ohne Zweifel; aber ich werde alle meine Kraft aufbieten, um die Ihrige zu brechen.

Thun Sie das; Ihre Bemühungen werden mir an⸗ genehm ſein.*

Werden Sie mir dabei behuͤlflich ſein?

Vielleicht.

O, reizende Marquiſe, Sie brauchen nur zu ſprechen, um einen Mann glücklich zu machen. Ich bin es wirklich und verlaſſe Sie über alle Begriffe verliebt.

Nachdem ich die reizende Schwätzerin verlaſſen, ging ich ins Theater, ſodann an die Pharaobank, wo ich die Maske ſah, welche am vorigen Tage dreihundert Zechinen verloren hatte; ſie ſpielte ſehr unglücklich, denn ſie verlor mehr als zweitauſend Zechinen an Marken. In Zeit von noch nicht einer Stunde verlor ſie das Doppelte und Ca⸗ nano legte die Karten weg, indem er ſagte: Genug. Er ſtand auf, und die Maske entfernte ſich. Es war ein Spinola, ein Genueſer.

Sie haben eine gute Bank gehabt, ſagte ich zu Canano.