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Ja, aber ich habe mit Ihnen ſchlechte Geſchäfte ge⸗
macht. Pierrot iſt glücklich geweſen.
Hätte ich gewettet, ſo würden Sie verloren haben, denn Sie haben mich im Pierrotkoſtüme nicht erkannt.
Das iſt wahr, aber ich hatte mich nun einmal auf den Bettler geſetzt, welchen ich für Sie hielt. Sie wiſſen, wer derſelbe war?
Nein. Ich habe denſelben vorher nie geſehn. Ich log in dieſer Beziehung nicht. 1
Man ſagt, es ſeien Venetianer und ſie ſeien von hier nach Bergamo gegangen.
Das iſt möglich, aber ich weiß nichts davon. Ich hatte den Ball bereits verlaſſen, als ſie aufbrachen.
Dieſen Abend ſpeiſte ich mit der Gräfin A. B., ihrem Manne und Triulzi zu Abend. Sie dachten wie Canano. Triulzi ſagte zu mir, ich habe mich verrathen, indem ich den Masken Händevoll Dukaten gegeben.
Man hat ſich getäuſcht, ſagte ich, und man kennt mich nicht. Ich bin abergläubiſch im Spiel und würde zu ver⸗ lieren glauben, wenn ich denen, die mich darum bitten, nicht eine Handvoll Dukaten gäbe, vorausgeſetzt, daß ich im Glücke bin. Ich habe dreißig Pfund Gold gewonnen und laſſe die Narren reden.
Am folgenden Tage holte ich ein Lotterieloos und brachte es der ſchönen Marquiſe. Ich war gänzlich verliebt in dieſelbe, weil Alles darauf hindeutete, daß ſie es in mich ſei. An dieſem Tage ſpielte die Couſine, nicht und ich blieb drei Stunden bei ihnen, während welcher wir fort⸗ während von Liebe ſprachen und ich in ihren Reden einen unausſprechlichen Reiz fand, denn ſie hatten außerordentlich viel Geiſt. Ich verließ ſie, überzeugt, daß wenn der Zufall mich ſtatt mit Fräulein Q. mit der Couſine zuſammen⸗ geführt hätte, ich mich in ſie verliebt haben würde, wie ich mich in die andre verliebt hatte.
Der Karnaval, der in Mailand vier Tage länger als anderwärts dauert, wodurch die Faſtenzeit um eine Woche verkürzt wird, näherte ſich ſeinem Ende. Noch ſollten drei Bälle ſtattfinden. Ich ſpielte und verlor täglich zwei bis


