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auf die höflichſte Weiſe, er wünſche mir die Hälfte der Aus⸗ lagen zu erſtatten.
Ich habe mir wohl gedacht, daß Sie mich würden de⸗ müthigen wollen.
Das iſt nicht meine Abſicht, und ich will nicht darauf beſtehn, aber Sie ſehen wohl, daß ich dann der Gedemüthigte bin.
Nein, denn ich rechne auf Ihren Geiſt. Sie ſehen, daß das Geld mir nichts koſtet. Uebrigens gebe ich Ihnen mein Ehrenwort, daß Sie auf allen Vergnügungspartieen, auf welchen wir während des Karnavals zuſammenkommen wer⸗ den, für mich bezahlen ſollen. Wir werden hier zu Abend ſpeiſen, wenn es Ihnen belieben wird; es iſt meine Woh⸗ nung. Sie werden die Geſellſchaft einladen, und ich werde Sie die Karte bezahlen laſſen,
Vortrefflich! Dieſe Auskunft gefällt mir. Seien wir gute Freunde. Ich laſſe Sie bei der reizenden Kammerfrau, und ich begreife nicht, wie eine ſolche Schönheit, nur von Ihnen gekannt, in Mailand haͤt exiſtiren können.
Sie iſt eine Bürgerin, welche ein Geheimniß zu be⸗ wahren verſteht. Habe ich Recht, Madame?
Ich würde eher ſterben, ehe Jemand von mir erfahren ſollte, daß der Herr der Marquis von F. iſt.
Sehr wohl, liebenswürdige Dame; brechen Sie nie Ihr Wort, und nehmen Sie, wenn ich bitten darf, dieſes kleine Andenken.
Es war ein ſchöner Ring, welchen Zenobia ſehr an⸗ muthig hinnahm; er konnte etwa funfzig Zechinen werth ſein.
Als der Marquis weggegangen war, machte Zenobia meine Nachttoilette, und als ich mich zu Bett legte, gab ich ihr vierundzwanzig Zechinen, nachdem ich ſie umarmt, und ſagte zu ihr, ſie könne ſich zurückziehn, um ihren Mann zu tröſten. Er iſt nicht unruhig, ſagte ſie, denn er iſt Philoſoph.
Bei einer ſo ſchönen Frau, wie Sie, muß er es wohl ſein. Umarme mich noch einmal, Zenobia, und dann wol⸗ len wir uns trennen. Sie ſtürzte ſich auf mich, mich mit Küſſen bedeckend und mich ihr Glück und ihre Vorſehung
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