Teil eines Werkes 
11. Bd. (1850)
Entstehung
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aber von Zeit zu Zeit umarmte ſie ihren Mann, und rief aus: Wie glücklich iſt man doch, wenn man liebt!

Dieſer Tag gehört zu den glücklichſten meines Lebens, und ich zähle deren viel.

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Dreiundachtzigſtes Kapitel.

Die Corticelli.— DYer durchgeprügelte jüdiſche Unter-

nehmer.— Der kalſche Karl Imanofk und ſchlechter

Streich, welchen er mir ſpielt.— Willkürlicher Bekehl

Tosrana zu verlaſſen.— Ich lange in Rom an.— Mein Bruder Johann.

Am folgenden Tage um neun Uhr wurde mir der

Abbé Gama gemeldet, der in Freudenthränen ausbrach, weil

er mich nach ſo vielen Jahren der Trennung wohl und in

ſo gutem Zuſtande wiederſah. Der Leſer wird ſich leicht

denken können, daß der ſchlaue Abbé mich lobte, und er wird vielleicht wiſſen, daß man noch ſo viel Geiſt, Welt⸗ kenntniß und Mißtrauen gegen die Ohrenkitzler haben mag, und daß dennoch die lauernde Eigenliebe auf ſie hört und ſie angenehm finden läßt; aber die Eigenliebe geſteht ſich dies nicht ein, weil ſie ſich ſonſt verletzt fühlen würde. Die⸗ ſer ſanfte, geiſtreiche, liebenswürdige Abbé, welcher zugleich ſehr fein war, weil er immer unter den Großwürdenträͤgern des Dieners der Diener Gottes gelebt, war durchaus nicht boshaft, aber er war ſowohl von Charakter wie aus Ge⸗ ſchäftsgewohnheit neugierig, mit einem Worte, ſo wie ich ihn in einem frühern Theile dieſes Werks geſchildert. Da

er meine Abenteuer kennen zu lernen wünſchte, ſo wartete

er nicht ab, daß ich ihn um eine Erzählung der ſeinigen