Mein Freund, er iſt die ſüße Frucht unſerer Liebe, denn er iſt Dein Sohn, er macht mich glücklich und iſt ſelber glücklich, denn er hat Alles, was dazu nöthig iſt.
Und auch ich bin glücklich, göttliche Thereſe. Haſt Du aber wohl geſehn, wie ich bei ſeinem Anblicke meine Vater⸗ ſchaft errieth? zu geben? Wie ungeſtüm Du biſt! reen,
Bedenke angebetetes und anbetungswürdiges Weib, daß Du geſagt haſt, wir würden morgen nur noch Freunde ſein.
Ich war ſchon Gatte, oder vielmehr glücklicher Lieb⸗ haber geworden; aber der Gedanke, daß es zum letzten Male ſei, miſchte einige Bitterkeit in die glühende und ſüße Wolluſt, die ich bei dieſer Vereinigung empfand, bei welcher ſiß beiden Seiten Liebe, Zärtlichkeit und Gefuͤhl den Vorſitz ührten.
Als wir wieder etwas ruhiger geworden waren, ſagte Thereſe zu mir. Derjenige, der unſer Kind hat erziehen laſſen, iſt derſelbe Herzog, der inich oihnanini entführte, denn ſobald ich mich ſchwanger fühlte, theilte ich ihm mein Geheimniß mit. W lum eerale daß Jemand etwas erfuhr, und mein Kind wurde zu einer Amme nach Sor⸗ rento gebracht, und der Herzog ließ es unter dem Namen Cäſar Philipp Lauti taufen. Bis zum Alter von neun Jahren blieb es in Penſion, worauf es zu einem ordent⸗ lichen Manne gebracht wurde, unter deſſen Leitung es Studien machte und Muſik lernte. Von zarteſter Kindheit an hat er mich als Schweſter gekannt, und Du kannſt Dir nicht denken, wie glücklich ich mich fühlte, als ich ihn mit zu⸗ nehmendem Alter Dir immer ähnlicher werden ſah. Ich
habe ihn immer als ſichres Pfand unſerer Vereinigung be⸗
trachtet, denn ich dachte immer, ſie würde erfolgen, ſobald wir uns ſähen, da ich überzeugt war, daß er auf Dein Gemuͤth
denſelben Eindruck, wie auf das meinige machen würde.
Ich war überzeugt, daß Du dieſem intereſſanten Sproſſe
Aber, beabſichtigſt Du, mein Herz, ihm einen Bruder
unſerer Liebe den Namen Deines rechtmäßigen Sohnes
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