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betraf, ſo ſah ich ſo aus, als ob ich die Verzeihung ver⸗ diene, um welche ich ſie knieend bat, und in ihren Augen las ich, daß ſie bedaure, meinen Wunſch nicht erfuͤllen zu können.
Ich konnte nicht länger in der Nähe dieſer Schönheit pleiben, ſo groß war die Aufregung meiner Sinne. Ich verließ ſie, und da ich in meinem Zimmer das gefällige Mariechen mit dem Flicken von Manchetten beſchäftigt fand, ſo erfriſchte ſie mich augenblicklich, und als wir beide be⸗ friedigt waren⸗ machte ſie ſich davon. Ich bedachte, daß ich von der Fungen Roman nie mehr erlangen würde als ich bis jetzt erlangt, wenn ich nicht das Horoscop durch eine Heirath Lügen ſtrafen wollte, und ich faßte den Entſchluß, die Sache nicht weiter zu treiben.
Ich ging wieder in den Garten, wo ich die Tante traf, welche ich bat, einen Augenblick mit mir ſpatzieren zu gehn. Vergeblich bemühte ich mich, dieſe ehrliche Frau zu über⸗ reden, daß ſie hundert Louisd'ors zur Reiſe ihrer Nichte nach Paris annehme. Ich ſchwor ihr bei Allem, was dem Menſchen heilig iſt, daß nie Jemand etwas davon erfahren ſolle; alle meine Beredtſamkeit, alle meine Bitten waren unnütz. Sie ſagte, wenn das Schickſal ihrer Nichte nur von dieſer Reiſe abhänge, ſo werde es ſich erfüllen; denn ſie hatte ſchon daran gedacht, ſie dieſelbe machen zu laſſen, vorausgeſetzt, daß ihr Mann darin willigte. Sie ſagte mir übrigens den aufrichtigſten Dank und äußerte, ihre Nichte freue ſich ſehr, mir gefallen zu haben..
Sie gefällt mir ſo ſehr, Madame, daß ich, um Ihnen nicht Vorſchläge zu machen, welche das große Glück, das ihrer wartet, zerſtören müßten, entſchloſſen bin, mor⸗ gen abzureiſen. Wäre ihr nicht dieſes Geſchick vorbe⸗ halten, ſo würde ich mich glücklich ſchätzen, Sie um ihre Hand zu bitten.
. Sie würde dann wohl ein ſolideres Glück finden. Erklären Sie ſich. . Ich wage nicht das Schickſal zu bekriegen.
Aber Sie reiſen nicht morgen?


