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ſchwiegen und treu, und ſeine guten Eigenſchaften zwangen mich über ſeine Fehler hinwegzuſehn.
Als mir Roſa am folgenden Tage die Chocolade brachte, ſo erzählte ſie mir lachend, mein Bedienter habe einen Wagen kommen laſſen, und nachdem er ſich wie ein vor⸗ nehmer Herr, den Degen an der Seite, angekleidet, ſei er ausgefahren, um Beſuche zu machen. Wir haben ſehr gelacht.
Und Sie haben Recht gehabt, liebenswürdige Roſa.
Bei dieſen Worten trat Mariechen unter ich weiß nicht welchem Vorwande ein. Ich ſah, daß die beiden Schönen einverſtanden waren, um nie allein mit mir zu ſein; das miß⸗ fiel mir, aber ich ließ mir nichts merken. Ich ſtand auf, und kaum hatte ich meinen Schlafrock angezogen, als die hübſche Couſine, mit einem Packete unter dem Arme, eintrat.
Ich bin erfreut, Sie zu ſehn, Fräulein, und beſonders über dieſes hübſche, lächelnde Geſicht, denn geſtern waren Sie für mich zu ernſt.
Wahrſcheinlich weil Le Duc vornehmer als Sie iſt, in ſeiner Gegenwart würde ich nicht zu lachen gewagt haben, aber ich habe mich entſchädigt, als ich ihn heute in einen vergoldeten Wagen ſteigen ſah.*
Hat er Sie lachen ſehn?
Ja, wenn er nicht blind iſt.
Er wird darüber ärgerlich ſein.
Das ſoll mich ſehr freuen.
Sie ſind reizend. Was haben Sie in dieſem Packet?
Sachen aus meiner Fabrik. Sehen Sie nur. Es ſind geſtickte Handſchuhe.
Sie ſind ſchön und vortrefflich geſtickt. Was koſtet denn das ganze Packet?
Handeln Sie?
Sehr und unter allen Umſtänden.
Gut daß ich das weiß..
Nachdem ſie ſich leiſe mit einander beſprochen, nahm die Couſine eine Feder, zählte die Dutzende und nachdem 3 addirt, ſagte ſie: Das Ganze macht zweihundertundzehn
rancs. 4


