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wegung, gab keine Antwort, welche die geringſte Hoffnung eines Erfolgs in mir hätten erwecken können; aber ſie gab mir auch keinen Anlaß das Gegentheil zu glauben, Ihr Benehmen war ſo natürlich und gemeſſen, daß es allen meinen Scharfſinn zu Schanden machte. Eine Freiheit, welche ich mir während des Eſſens nahm, gab mir indeß einen Schimmer von Hoffnung. Da ihre Serviette zur
Erde gefallen war, ſo beeilte ich mich, ſie aufzuheben, und
als ich dieſelbe wieder auf ihren Schooß legte, drückte ich— Iihre Lende, ohne auf ihrem Geſichte ein Zeichen der Miß⸗
billigung zu bemerken. Da ich mit dieſem Vorzeichen zu⸗ frieden war, ſo lud ich die ganze Geſellſchaft für den fol⸗ genden Tag zum Abend⸗ und Mittagseſſen ein; Madame Morin zeigte ich an, daß ich nicht ausgehen würde, daß ſie mir alſo einen Gefallen erweiſen würde, wenn ſie ſich mei⸗ nes Wagens bedienen wolle, der zu ihrer Verfügung ſtehe.
Nachdem ich Valenglard nach Hauſe geleitet, entfernte ich mich, indem ich über die Eroberung von Fräulein Ro⸗ man Luftſchlöſſer baute.
Ich benachrichtigte den Hauswart, daß wir morgen unſerer ſechs zu Mittag und Abend ſpeiſen würden, worauf ich mich zu Bett legte. Beim Auskleiden ſagte Le Duc zu mir: Sie ſtrafen mich, Herr, aber zu meinem großen Leid⸗ weſen beſtrafen Sie ſich ſelbſt, indem Sie ſich der Bedie⸗ nung dieſer hübſchen jungen Damen berauben.
Du biſt ein Schlingel.
Ich weiß es, aber ich diene Ihnen von ganzem Herzen, und liebe Ihr Vergnügen ebenſoſehr wie das meinige.
Du biſt ein guter Advokat in eigner Sache; ich habe Dich verdorben.
Soll ich Sie morgen friſiren?
Nein, Du kannſt täglich bis zum Eſſen ſpatzieren gehn.
So werde ich mir etwas zuziehn.
Ich werde Dich ins Hospital ſchicken.
Eine ſchöne Ausſicht por Dios!
Er war frech, unverſchämt, boshaft, ausſchweifend, ein ſchlechtes Subjekt, aber zugleich gehorſam, hingebend, ver⸗


