Teil eines Werkes 
7. Bd. (1850)
Entstehung
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auf den Gedanken zurückzutreten; ich fühlte mich ganz hei⸗ miſch. Mein Herr, das iſt meine Frau, ſagte der Comman⸗ dant zu mir und ſodann: dies iſt Herr Caſanova, der mit uns ſpeiſen wird.

Das iſt vortrefflich, mein Herr, denn ſonſt würde ich es nie verziehn haben, daß Sie mich heute Nacht aufge⸗ weckt haben.

Dennoch habe ich dieſen Fehler hart büßen müſſen; aber erlauben Sie, Madame, daß ich mich nach einem ſol⸗ chen Fegefeuer in dieſem Paradieſe glücklich fühle.

Sie lächelte auf eine bezaubernde Weiſe, und nachdem ſte mich eingeladen, mich neben ſie zu ſetzen, ſpielte ſie wei⸗ ter, und unterbrach die Unterhaltung nur ſo ſelten, als es möglich iſt, wenn man Karten ſpielt.

Ich ſah, daß ich zum Beſten gehalten worden war; aber die Myſtification war ſo graziös, daß ich nicht übel gelaunt werden konnte; ich konnte nichts anders thun, als gute Miene machen, und dies war um ſo leichter, als ich mich mit wirklichem Vergnügen der auf mich genommenen Verpflichtung, einen Courier Gott weiß an wen abzuſchicken, überhoben ſah.

Der Commandant, der ſich ſeines Sieges erfreute und denſelben in petto genoß, war mit einemmale heiter gewor⸗ den, fing an von Krieg, Hofleben, Geſchäften zu ſprechen und richtete oft das Wort an mich mit jener Liebenswür⸗ digkeit und Ungezwungenheit, welche die gute Geſellſchaft in Frankreich ſo wohl mit dem Anſtande zu vereinigen weiß; man hätte ſchwerlich errathen, daß wir je einen Streit ge⸗ habt. Durch die Lage, welche er herbeizuführen gewußt hatte, war er der Held des Stückes geworden, aber wenn ich auch in zweiter Reihe ſtand, ſo glänzte ich darum nicht weniger, denn Alles zeigte, daß ich einen alten höhern Offizier genöthigt, mir eine Genugthuung zu geben, die um ſo ſchmeichelhafter war, als die Art derſelben bewies, welche Achtung ich ihm trotz meines jugendlichen Streichs eingeflößt.

Man trug das Eſſen auf. Da der Erfolg meiner Rolle