Teil eines Werkes 
7. Bd. (1850)
Entstehung
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nur von der Art, wie ich ſie ſpielte, abhing, ſo bin ich ſel⸗ ten ſo aufgeweckt wie bei dieſem Eſſen geweſen, wo eine ſehr angenehme Unterhaltung geführt wurde, und ich war nament⸗ lich darauf bedacht, die Frau Commandantin glänzen zu laſſen. Es war eine liebenswürdige, ſehr hübſche und noch junge Frau, denn ſie war dreißig Jahre jünger als ihr lieber Mann. Man ſprach nicht ein einzigesmal von dem qui pro quo, in Folge deſſen ich ſechs Stunden in der Wach⸗ ſtube hatte zubringen müſſen; aber beim Deſſert hätte der Commandant durch einen ſchlechten Spaß, der nicht der Muͤhe werth war, beinahe Alles verdorben.

Ich habe Sie gefangen.

Wer ſagt Ihnen, daß ich ein Duell erwartet habe?

Geſtehen Sie mir, daß Sie dies geglaubt haben.

Ich proteſtire dagegen, denn zwiſchen glauben und vor⸗ ausſetzen iſt ein großer Unterſchied. Das Eine iſt poſitiv, das Andere nur eine Vermuthung. Uebrigens gebe ich gern zu, daß Ihre Einladung zu einem Spatziergange mich neu⸗ gierig gemacht hat, zu ſehen, wozu derſelbe führen würde, und ich bewundere Ihren Geiſt. Indeß werden Sie mir glauben, wenn ich Ihnen verſichere, daß ich mich nicht für angeführt halte, daß ich vielmehr ſehr befriedigt bin und Ihnen Dank weiß.

Und wenn mir, mein Herr, nach dem Vorgefallenen noch ein Wunſch bleibt, ſo iſt es der, Sie noch länger be⸗ ſitzen zu können.

Das Compliment war ſchmeichelhaft, und ich würde darauf geantwortet haben, wenn man nicht von Tiſche auf⸗

geſtanden wäre. Am Nachmittage gingen wir ſpatzieren; ich gab Madame den Arm und dieſelbe war entzückend, aber

am Abend nahm ich Abſchied und reiſte am folgenden Tage frühzeitig ab, nachdem ich zuvor meinen Bericht ins Reine geſchrieben.

Um fünf Uhr Morgens wurde ich in meiner Chaiſe geweckt. Ich war vor dem Thore von Amiens. Der Läſtige, welcher an meinem Wagenſchlage ſtand, war ein Steuer⸗ beamter, eine überall und mit einigem Grunde verhaßte

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