Teil eines Werkes 
5. Bd. (1850)
Entstehung
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zerin tanzte ausgezeichnet, gemäß der Maske, die ſte trug, und ich gemäß der meinigen; ich brachte die ganze Geſell⸗ ſchaft zum Lachen. Nach dem Menuet tanzte ich zwolf For⸗ lanen mit der größten Kraftanſtreftgung. Außer Athem ließ ich mich auf einen Stuhl hinſinken und that ſo, als ob ich ſchliefe; und als ich anfing zu ſchnarchen, unterfing ſich Keiner den Schlaf Pierrots zu ſtören. Man tanzte einen Contretanz, welcher eine Stunde dauerte, und an wel⸗ chem ich keinen Theil nahm; als dieſer aber beendet war, fiel ein Arlechin mit der ſeinem Koſtüme geſtatteten Freiheit über mich her und ſchlug mich mit ſeiner Pritſche auf den Hintern. Dies iſt die Waffe Arlechins. Da ich als Pier⸗ rot keine Waffe hatte, ſo faßte ich ihn am Gürtel und trug ihn im Laufe um das ganze Sprechzimmer herum, wäh⸗ rend er mich fortwährend mit ſeiner Pritſche ſchlug. Ich ſetzte ihn ſodann wieder auf die Erde und nachdem ich ihm ſeine Pritſche entriſſen, ſchwinge ich ſeine Arlechine auf meine Schultern und jage ihn unter fortwährenden Schlägen vor mir her, während die Zuſchauer lachen und Arlechine, welche fürchtet, daß ich fallen und dabei der Verſammlung ihren Taufſchein zeigen könnte, lautes Geſchrei erhebt. Sie hatte Recht, denn ein dummer Polichinell ſtellte mir von hinten ein Bein und ich mußte fallen. Er wurde allgemein ausgeziſcht. Ich ſtehe auf, und im höchſten Grade gereizt, begann ich mit dieſem Unverſchämten einen regelmäßigen⸗Kampf. Er war von meiner Größe, aber ungeſchickt, und wußte ſeine Kraft nicht zu gebrauchen; ich warf ihn zu Boden und indem ich ihn heftig hin⸗ und herſchüttelte, verlor er ſeinen Buckel und ſeinen falſchen Bauch. Während die Nonnen, die nie ein ſolches Schauſpiel geſehen, laut lachten, und mit den Hän⸗

den klatſchten, drängte ich mich durch die Menge und machte

mich aus dem Staube.

Ich war in Schweiß gebadet und es war kaltes Wet⸗ ter; ich ſtürze in eine Gondel, und um mich nicht zu er⸗ kälten, laſſe ich mich nach der Redoute fahren. Ich hatte noch zwei Stunden vor mir, ehe ich mich nach dem Caſino von Murano zu begeben hatte, und ich ſehnte mich danach,

mich an dem Erſtaunen meiner ſchönen Nonne zu weiden,

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