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ſchauen hinter den Gittern dem Feſte zu. Mit dem Ende des Tages endet der Ball, Alle gehen weg und die armen Nonnen ſchwelgen noch lange in dem Vergnügen, welches ihre Augen gehabt haben. Dieſer Ball ſollte an demſelben Tage ſtattfinden, wo ich mit M. M. im Caſino von Mu⸗ rano zu Abend ſpeiſen wollte; aber das hindarte mich nicht, auf den Ball zu gehen; es war ein Bedürfniß für mich, C. C. zu ſehen. Sch habe geſagt, daß das Pierrot⸗Koſtüm von allen Verkleidungen am beſten die Formen und den Gang ver⸗ birgt; daſſelbe hat auch den Vortheil, vermittelſt einer gro⸗ ßen Mütze die Haare zu verbergen, und die weiße Gaze, welche das Geſicht bedeckt, hindert die Farbe der Augen und Augenbrauen zu erkennen; aber wenn derſelbe Anzug die Bewegungen der Maske nicht hindern ſoll, ſo darf man nichts darunter tragen, und in der Winterzeit hat ein bloßer Leinwand⸗Ueberzug viel Unangenehmes. Ich nahm keine Rückſicht darauf, und nachdem ich eine Suppe gegeſſen, ſteige ich in eine Gondel und begebe mich nach Murano. Ich hatte keinen Mantel, und in meinen Taſchen uur mein Taſchenbuch, meine Börſe und den Schlüſſel des Caſino. Ich trete ein: das Sprechzimmer war voll; aber mei⸗ nem Anzuge verdankte ich es, daß Jeder ſich beeilte, mir Platz zu machen, denn in Venedig ſieht man äußerſt ſelten einen Pierrot. Dem durch das Koſtüm geforderten Charakter ge⸗ mäß ſchreite ich wie ein Einfaltspinſel näher und trete in den Kreis der Tanzenden. Nachdem ich die Polichinells, die Pantalons, die Arlechins und die Scaramutze betrachtet, trat ich an das Gitter, und ſah alle Nonnen und Penſionairin⸗ nen, die einen ſitzend, die andern ſtehend, und ohne bei einer zu verweilen, ſehe ich meine beiden Freundinnen neben ein⸗ ander ſitzend dem Feſte ſehr aufmerkſam zuſchauen. Ich ging ſodann im Saale umher, Jeden, der mir in den Weg kam, vom Kopf bis zu den Füßen anſehend, und wurde von Allen ſehr aufmerkſam betrachtet. Ich folgte einer niedlichen Arlechine, und ergriff ſie auf täppiſche Art, um mit ihr ein Menuet zu tanzen. Alle fingen an zu lachen und machten uns Platz. Meine Tän⸗
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