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4 ihm auf.
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Der Herr und die Dame wollen ſich todtlachen,*) das Fräulein wird verwirrt, und ich bin beſchämt und in Ver⸗ zweiflung, daß ich eine ſo ungeheure Dummheit habe ſagen können; aber es war einmal geſchehen. Schmollend nehme ich ein Buch, in der Hoffnung dem Gelächter ein Ende zu machen; aber es dauerte eine Woche. Dieſes ungeſchlachte Equivoque ging durch ganz Paris und verſchaffte mir eine Art Ruf, welcher ſich erſt verlor, als ich die Sprache beſſer kennen lernte. Cröbillon lachte ſehr über meine Un⸗ geſchicklichkeit und ſagte, man müßte hinter und nicht hinten ſagen. Warum haben nicht alle Sprachen denſelben Geiſt? Wenn übrigens die Franzoſen ſich über die Fehler, welche ich in ihrer Sprache machte, luſtig machten, ſo rächte ich mich dadurch, daß ich verſchiedene lächerliche Gebräuche aufdeckte. Mein Herr, fragte ich Jemand, wie befindet ſich Ihre Frau Gemahlin?
Sie erweiſen ihr viel Ehre.
Aber ich bitte Sie, mein Herr, wie kann wohl von Ehre die Rede ſein, wenn man ſich nur nach der Geſund⸗ heit erkundigt?
Ich ſehe im bois de Boulogne einen jungen Mann, welcher ſein Pferd, das er nicht beherrſcht, Sprünge machen
Pläßt⸗ und welcher endlich abgeworfen wird. Ich halte das
Pferd und eile dem jungen Manne zu Hülfe und helfe
Hat ſich der Herr Schaden gethan?
O, ich danke, mein Herr, im Gegentheil.
Was Teufel, im Gegentheil! Sie haben ſich alſo wohl⸗ gethan? Dann machen Sie es doch noch einmal
Und tauſendfacher ähnlicher Unſinn. Aber das iſt der Geiſt der Sprache.
Ich war eines Tages und zum erſtenmale bei der Prä⸗
*) Je croyais, monsieur qu'il fallait mettre le vi devant. — Non, mademoiselle, nous le mettons derrière. Um ſich übrigens das Gelächter und die Zweideutigkeit erklären zu können, muß man an vit denken, welches Unkundige im Lexikon nachſu⸗ chen mögen. 3 4 IV. 11


