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fpeiſte, ſagte ich ſo viel und forderte meinen Abſchied in ſo klaren Ausdruͤcken, daß ſie mich auf den folgenden Tag ver⸗ wies. Der Prinz, ſagte ſie, wird erſt übermorgen von Ver⸗ ſälls zurückkommen; morgen wollen wir alſo nach dem
Kaninchengarten gehen, allein zuſammen ſpeiſen, Frettchen
jagen und zufrieden nach rie zerllktohren.—
Einverſtanden.)=
Am diianddnn Saf um zehn Uhr ſteigen wir in ein Cabriolet und kommen an die Barrière. Als wir hindurch⸗ fahren wollen, kömmt uns ein vis-A-vis mit fremder Livree entgegen und aus demſelben ruft eine Stimme: Halt! Halt!
Es war der Chevalier von Würtemberg, der ,ohne mich auch nur eines Blickes zu würdigen, Coralinen Süßigkei⸗ ten zu ſagen anfängt, und ſodann, ſeinen ganzen Kopf aus dem Wagen herausſteckend, ihr ins Ohr flüſtert. Sie ant⸗ wortet ebenſo, faßt mich ſodann bei der Hand und ſagt lachend: Ich habe ein wichtiges Geſchäft mit dem Prinzen abzumachen, gehen Sie nur nach dem Kaninchengarten, mein theurer Freund, eſſen Sie, jagen Sie und beſuchen Sie mich morgen. Zugleich ſteigt ſte aus meinem Wagen in den vis-à-vis, und ich ſtehe da wie Loths Frau, aber nicht un⸗ beweglich.
Leſer, wenn Du in einer ähnlichen Lage geweſen biſt, ſo wirſt Du Dir leicht denken können, welche Wuth mich erfaßte; wenn Dir ſo etwas nicht begegnet iſt, dann deſto beſſer für Dich; dann gieb Dir aber auch keine Mühe, Dir un Idee davon zu machen: Du wirſt mich doch nicht ver⸗ ſtehen.— Das Cabriolet wurde mir zum Ekel; ich ſprang hin⸗ aus und ſagte dem Kutſcher, er möge zum Teufel fahren; ich nahm den erſten Fiaker, welchen ich fand und fuhr un⸗ mittelbar zu Patu, welchem ich, ſchäumend vor Wuth, mein Abenteuer erzählte. Anſtatt mich zu beklagen oder meine Empfindlichkeit zu theilen, lachte, der vernünftigere Patu über mein Abenteuer und ſagte: Ich möchte wohl, daß mir das begegnet wäre, denn Du kannſt ſicher ſein, bei der erſten Gelegenheit in den Beſitz Deiner Schönen zu gelangen. Ich mag ſie nicht mehr; ich verachte ſie zu ſehr.


