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traf eine ſehr genaue Abkunft mit d'Andremont. Sodann ließ ich ſelbſt den Wagen in die Remiſe bringen. Einen Augenblick darauf kehrte ich zurück und nachdem
ich meiner Freundin geſagt, daß wir uns bei Tiſche wider⸗ ſehen würden, und dem Lakaien, er ſolle meine Befehle im
Vorzimmer erwarten, ging ich aus.
Parma ſtand unter der Zuchtruthe einer neuen Regie⸗
rung; ich war zu dem Glauben berechtigt, daß man überall
auf Spione in allen Geſtalten ſtoßen würde; ich wollte kei⸗
nen Lakaien, welcher mir vielleicht mehr geſchadet als genützt haben würde, auf dem Nacken zu ſitzen haben. Ich war in der Heimath meines Vaters, wo ich Niemand kannte, aber obwohl ich allein war, war ich doch ſicher, mich bald zu orientiren.
Als ich auf die Straße kam, ſchien es mir, als ob ich
nicht mehr in Italien wäre, denn Alles hatte ein ultramon⸗ tanes Ausſehen. Aus dem Munde der Vorübergehenden hörte ich nur ſpaniſche oder franzöſiſche Worte, und dieje⸗ nigen, welche dieſe Sprachen nicht ſprachen, ſchienen ſich ins Ohr zu fluͤſtern. Ich überließ mich dem Zufall, um ein Leinenwaarenmagazin zu finden, denn ich wollte nicht danach
fragen und fand endlich den Gegenſtand meiner Nachfor⸗
ſchungen. 4 Ich trete ein und mich an eine gute, dicke Matrone, welche im Comtoir ſaß, wendend, ſage ich: Madame, ich möchte einige Einkäufe machen.
Mein Herr, ich werde ſogleich Jemand holen, der fran⸗
zöſiſch ſpricht.
Das iſt nicht nöthig; ich bin Italiäner..
Gott ſei gelobt, denn das iſt jetzt etwas ſehr Seltenes.
Sie wiſſen alſo nicht, daß Don Philippo angekommen iſt, und daß Madame de France, ſeine Gemahlin, unter⸗ wegs iſt?
Ich wünſche Ihnen Glück dazu. Das muß dem Han⸗ del aufhelfen, das Geld muß rollen, und man muß jetzt eine reiche Auswahl haben.
Das iſt wahr; aber Alles iſt theuer, und wir können
uns nicht an die neuen Sitten gewöhnen. Eine ſchlechte 4
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