Teil eines Werkes 
4. Bd. (1850)
Entstehung
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ſprechen; einſtweilen erlauben Sie, daß ich Sie verlaſſe, um einige Geſchäfte zu beenden.

Dieſe Geſchäfte beſtanden im Ankaufe eines Wagens, den ich bloß in der Phantaſie beſaß. Ich gehe ins adliche Kaffeehaus, und gleichſam, als ob der Zufall mir hätte be⸗ hülflich ſein wollen, erfahre ich, daß ein Wagen zu verkau⸗ fen iſt, daß ihn aber Niemand kaufen will, weil er zu theuer ſei. Derſelbe ſollte zweihundert Zechinen koſten und enthielt nur zwei Plätze nebſt einem Seitenſitzchen. Gerade einen ſolchen ſuchte ich. Ich ließ mich in die Remiſe führen und fand hier einen herrlichen engliſchen Wagen, welcher zwei⸗ hundert Guineen gekoſtet haben mußte. Der Graf, welchem derſelbe gehörte, war beim Abendeſſen; ich laſſe ihm ſagen, ich erſuche ihn den Wagen bis zum nächſten Morgen nicht zu verkaufen und kehre ſehr zufrieden in den Gaſthof zurück. Wäh⸗ rend des Abendeſſens ſprach ich mit dem Kapitain nur, um mit ihm zu verabreden, daß wir am folgenden Tage nach Tiſche abreiſen wollten; die ganze übrige Unterhaltung war nur ein Dialog zwiſchen Henriette und mir. Die Unterhaltung war reizend; ſie zeigte mir eine Art anmuthigen Geiſtes, wel⸗ chen ich noch nicht kannte, da ich bis dahin noch nicht Ge⸗ legenheit gehabt, mich mit einer Franzöſin zu unterhalten.

Da ich dieſe junge Frau immer reizender fand, und doch

bis jetzt nur eine Abenteuerin in ihr ſehen konnte, ſo war ich ſehr erſtaunt, edle und zarte Empfindungen, welche nur die Frucht einer guten Erziehung ſein können, bei ihr

wieder. So oft ich verſuchte, das Geſpräch auf den Offi⸗ zier zu bringen, ſo wendete ſie daſſelbe auf einen andern Gegenſtand oder wich meinen Zumuthungen mit einer Fein⸗ heit und einem Takte aus, welche mich in Verwunderung ſetzten, mir aber wegen der Grazie, mit welcher es geſchah, gefielen. Indeß wich ſie nicht der folgenden Frage aus: ſagen Sie ir, Madame, ob der Capitain Ihr Gatte oder Vater iſt.

e mir, denn im Grunde brauchte ich nicht mehr zu n. Der gute Mann war eingeſchlafen; als er wieder

iſt. antwortete ſie lächelnd, keines von beiden. Das ge⸗