Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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ſchaft der ganzen Geſellſchaft, ganz beſonders aber die des

Generals, der, als er hörte, daß ich, um eine verliebte Laune

zu befriedigen, nach Neapel ginge, mich beſchwor, einen Mo⸗ nat bei ihm zu bleiben und ihm meine Phantaſie zu opfern. Es war vergeblich;; denn da mein Herz leer war, ſo ſehnte ich mich Lucrezia und Thereſe wiederzuſehen, von deren Reizen ich nach fünf Jahren nur noch eine unbeſtimmte Er⸗ innerung haben konnte. Ich verſtand mich indeß dazu, die vier Tage, welche er noch in Ceſena bleiben wollte, hier zu verweilen.

Am Morgen des folgenden Tages, als ich meine Toi⸗ lette machte, ſah ich den Haſenfuß Alfani⸗Celi eintreten. Ich empfange ihn mit einem ſpöttiſchen Lächeln, und ſage zu ihm, ich hätte ihn erwartet.

Da mein Friſeur zugegen, ſo antwortete er nicht; als wir aber allein waren, ſagte er: Welche Gründe haben Sie mich zu erwarten?

Meine Gründe ſind Wahrſcheinlichkeiten, welche ich Ihnen anführen werde, ſobald Sie mir hundert Zechinen aufgezählt haben werden, und dies werden Sie auf der Stelle thun.

Hier ſind funfzig, die ich Ihnen mitgebracht habe, mehr können Sie nicht verlangen.

Ich nehme ſie auf Abſchlag; aber aus Gutmüthigkeit warne ich Sie heute Abend zum Grafen zu kommen, denn Sie würden nicht empfangen werden, und die werbindlichteit 3 dafür wird man mir ſchuldig ſein.

Ich hoffe, daß Sie ſich beſinnen werden, ehe Sie eine ſo ſchlechte Handlung begehen.

Ich habe mich hinlänglich beſonnen, aber machen Sie daß Sie fortkommen.

Da Jemand an der Thüre klopfte, ſo entfernte ſich der angebliche Graf Alfani, ohne daß ich nöthig hatte, meinen Befehl zu erneuern. Es war der erſte Caſtrat, welcher mich im Auftrage der Narici zum Mittagseſſen einlud. Da ich die Einladung komiſch fand, ſo nahm ich ſte lachend an. Dieſer Kaſtrat und Baffo, hieß Nicolaus Peritto und be⸗ hauptete, der Enkel eines natuͤrlichen Sohnes Sirtus V

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