Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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gnügen, daß ich eine gute Wohnung erhalten würde; aber ich bemerkte mit Mißvergnügen eine ſtinkende Ausdünſtung, welche die Luft verſtänkerte und welche den von mir zu be⸗ ſchwörenden Geiſtern nicht ſehr behagen konnte.

Madam Franzia, ſagte ich zur Hausfrau, woher kömmt dieſer ſchlechte Geruch?

Mein Herr, es iſt der Hanf, welchen wir weichen laſſen.

Da ich der Anſicht war, daß, wenn die Urſache entfernt würde, ich nicht mehr von der Wirkung leiden würde, ſo ſagte ich für wieviel haben Sie?

Für 40 Thaler.

Hiieer ſind ſie, der Hanf gehört mir, und ich werde Ih⸗ rem Manne ſagen, daß er ihn ſogleich vergraben läßt.

Mein Gefährte rief mich und ich ging hinunter. Franzia brachte mir alle Huldigungen dar, welche er einem be⸗ rühmten Magier ſchuldig zu ſein glaubte, obwohl ich nicht ſo ausſah.

Wir verabredeten, daß er ein Viertel des Schatzes er⸗ halten, daß ein anderes Viertel Capitani zufallen und der Reſt auf meinen Antheil kommen ſollte. Man ſieht, daß wir keine Rückſicht auf die Rechte des heiligen Petrus nahmen.

Ich ſagte ihm, daß ich für mich allein eines Zimmers mit zwei Betten und eines Vorzimmers mit einer Bade⸗ wanne bedürfte. Capitani ſollte an der mir entgegengeſetz⸗ ten Seite wohnen und in meinem Zimmer ſollten drei Ti⸗ ſche, zwei kleine und ein großer, ſtehen. Ich ſagte, es wäre durchaus nöthig, daß er mir eine jungfräuliche Nähterin von 1418 Jahren beſorgte; aber dieſes Mädchen müßte, wie alle Leute in ſeinem Hauſe, das Geheimniß bewahren, damit die Inquiſition nicht Wind erhielte, weil in dieſem Falle alle Operationen vergeblich bleiben würden. Ich werde, ſagte ich, ſchon morgen einziehen, ich werde zweimal täglich ſpeiſen und kann zum Eſſen nur Jeveſe trinken. Zum Früh⸗ ſtück trinke ich nur Chokolade, welche ich ſelbſt bereite und mit welcher ich verſehen bin. Ich werde Ihnen, wenn mein Unternehmen mißlingt, alle Auslagen bezahlen.