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daß Ihr Freund das Meſſer kauft, denn wir ko Schatzgräberei gemeinſchaftlich unternehmen.
Keineswegs. Das Magiſterium erfordert, daß der Eigenthümer des Meſſers in vaginam nur einer ſei. Wenn der Pabſt es hätte, ſo könnte er durch eine magiſche Ope⸗ ration, welche mir bekannt iſt, jedem chriſtlichen Könige welcher in die Rechte der Kirche eingreifen wollte, ein Ohr abſchneiden.
Das iſt wunderbar, aber wirklich ſagt das Evangelium, das St. Petrus Jemand das Ohr abſchnitt.
Ja, einem Könige.
O nein, keinem Könige.
Einem Könige, ſage ich Ihnen. Erkundigen Sie ſich, ob Malek oder Melek nicht König heißt.
Und wenn ich mich entſchlöſſe, mein Meſſer zu verkau⸗
fen, wer würde mir die tauſend Zechinen geben?
Ich; die Hälfte morgen in barem Gelde und die an⸗
dern fünfhundert in einem Wechſel, zahlbar nach einem
Monate.
Das heißt ſprechen. Erweiſen ſie uns das Vergnügen, morgen eine Schüſſel Maccaroni bei uns zu eſſen, und unter dem Siegel des tiefſten Geheimniſſes wollen wir von einer wichtigen Sache ſprechen.
Ich nehme an und gehe weg, entſchloſſen, den Spaß weiter zu führen. Am folgenden Tage ging ich zu ihm, und das Erſte, was er mir ſagte, war, daß er einen im Kirchenſtaate verborgenen Schatz kenne, und daß er ſich entſchließen wolle, die unentbehrliche Scheide zu kaufen. Ueberzeugt nun, daß er mich nicht beim Worte nehmen würde, ziehe ich meine mit Gold gefüllte Börſe hervor, und ſage, ich ſei bereit, das Geſchäft abzuſchließen. Der Schatz, ſagte er zu mir, iſt Millionen werth, aber gehen wir zu Tiſche.
Sie werden nicht aus Silbergeſchirr, aber aus Muſiy⸗ malerei von Raphael ſpeiſen.
Herr Kommiſearius, Sie ſind ein großartiger Mann.
Das will mehr ſagen, als maſſives Silber, obwohl ein
Dummkopf es nur für ſchlechtes Fayence halten möchte. Das Compliment geſiel ihm.
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