Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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Freiheit verſagend, aber mich immer mehr in dieſes reizende Mädchen verliebend. Ich erzählte ihr kleine galante Ge⸗ ſchichten, welche ich dermaßen verſchleierte, daß ſie ihre Theill nahme erregten, ohne ſie ſcheu zu machen; und ich ſah, daß

ſie verſtände, da ſie in meinen Augen nicht unwiſſend er⸗ ſcheinen wollte. Als ihr Onkel zurückkam, entwarf ich in meinem Kopf den Plan zu den Anordnungen, welche ich zu nehmen hätte, um ſie zu heirathen, und ich nahm mir vor, ſie bei der guten Witwe unterzubringen, wo ich meine ſchöne Gräfin eingemiethet hatte. Wir ſetzten uns zu Tiſche, und unſer Abendeſſen war ſehr fein. I Ich mußte Chriſtinen lehren, Auſtern und Trüffeln z3u eſſen, welche ſie zum erſtenmale ſah. Der Gatta⸗Wein iſt wie Champagner; er erheitert und berauſcht nicht, aber er hält ſich nur von einer Ernte zur andern. Wir legten uns um Mitternacht zu Bette und ich erwachte erſt am frühen Morgen. Der Pfarrer hatte ſich ſo leiſe entfernt, daß ich ihn nicht gehört hatte.

erblicke in demſelben nur Chriſtine. Ich wünſche ihr einen guten Morgen, ſie erwacht, kömmt zu ſich und geſtützt auf ihren Ellenbogen lächelt ſie. Mein Onkel iſt abgereiſt; ich habe ihn nicht gehört..

Meine theure Freundin, Du biſt ſchön wie ein Engel; ich ſterbe vor Luſt, Dir einen Kuß zu geben. Wenn Du dazu Luſt haft, ſo komm, theurer Freund, und gieb ihn mir.

Ich ſpringe aus dem Bette und der Anſt läßt, ſie

zurückweichen; es war kalt, ich War verliebt, und ml er ſener mdrururlichen Bewegüngen, welche das Gefühl allein

Andermun, aran Fẽdächt, uns iner hi zugeben, und ſie iſt glücklich und etwas beſchämt, ich fre

ſte zwar nicht immer verſtand, daß ſie aber ſo that, als ob

Ich wende mich nach der andern Seite des Bettes und

eingiebt, fliege ich in ihre Arme und wir gehören Einer dem 8

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Krahllend und denſöch einigermasen erſtaiit iber eimn Sieg, welchen ich ohne Kampf errungen——

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