Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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oder drei Monate mit ihnen umgegangen, habe ich geſehen, daß ſie mich nicht glücklich machen würden.

Was fehlte ihnen?

Ich will es Ihnen ſagen, denn ſie kennen dieſelben nicht. Die eine von ihnen, welche ich gewiß geheirathet haben würde, denn ich liebte ſie ſehr, war außerordentlich eitel. Ich brauchte nicht zwei Monate, um das gewahr zu wer⸗ den. Sie würde mich durch Kleider, Moden, Lurus zu Grunde gerichtet haben. Denken Sie ſich, daß ſie dem Fri⸗ ſeur monatlich eine Zechine gab, und eine andere ging für Pommade und wohlriechendes Waſſer darauf.

Das war eine Närrin. Ich gebe jährlich nur zehn Sols für Wachs aus, welches ich mit Ziegenfett vermiſche, was eine vortreffliche Pommade giebt.

Eine andere, welche ich vor zwei Jahren geheirathet haben würde, litt an einem Uebel, welches mich unglücklich gemacht haben würde, und ſobald ich dies gewahr wurde, ſtellte ich meine Beſuche ein.

Was war das für ein Uebel?

Sie konnte nicht Mutter werden, und das iſt ſchreck⸗ lich, denn wenn ich mich verheirathe, will ich auch Kinder haben. 4 Das ſteht freilich bei Gott; indeß kann ich von mir ſagen, daß ich mich wohl befinde. Nicht wahr, Onkel?

Eine andere war zu fromm, und eine ſolche mag ich nicht. Sie war ſo gewiſſenhaft, daß ſie alle dreider vier Tage zur Beichte ging, und ihre Beichte dauerte wenigſtens eine Stunde. Meine Frau ſoll eine gute Chriſtin, aber keine Frömmlerin ſein. 1

Sie war vielleicht eine große Sünderin oder eine große Närrin. Ich gehe nur alle Monate zur Beichte und mache dieſelbe in zwei Minuten ab. Nicht wahr, Onkel? und wenn Sie Fragen an mich ſtellten, wußte ich nicht, was

ich ſagen ſollte.

Eine andere wollte gelehrter als ich ſein, obwohl ſie jeden Augenblick eine Dummheit ſagte. Eine andere war

beſtändig traurig und ich verlange ein muntres Weib.