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8 Immer, mein Freund, und nie mehr. Die Liebe iſt ein Kind, welches man mit Kleinigkeiten befriedigen muß:
eine zu ſtarke Nahrung tödtet es. Ich kenne ſie beſſer als Sie. Sie verlangt eine ſub⸗ ſtantielle Nahrung, und wenn man ihr dieſe hartnäckig verweigert, vertrocknet ſte. Verweigern Sie mir nicht den ſüßen Troſt zu hoffen.
Hoffen Sie, wenn Sie ihre Rechnung dabei finden.
Was ſollte ich ſonſt thun? Ich hoffe, weil ich weiß, daß Sie ein Herz haben.
Erinnern Sie ſich noch des Tages, wo Sie in Ihrem Zorne und in der Abſicht, mich ſchwer zu beleidigen, mir ſastene ich hätte nur Geiſt.
a!
ja!
Wie herzlich lachte ich, als ich darüber nachgedacht hatte. Ja, mein Freund, ich habe ein Herz, und ohne daſſelbe würde ich jetzt nicht glücklich ſein. Erhalten wir uns unſer jetzi⸗ ges Glück und verſtehen wir zufrieden zu ſein, ohne mehr zu begehren.
Ihren Geſetzen unterworfen, aber jeden Tag verliebter werdend hoffte ich, daß die Natur, welche auf die Dauer mächtiger iſt als die Vorurtheile, eine glückliche Kriſe her⸗ beiführen werde. Aber außer der Natur half mir auch das Glück. Ich wurde dafür einem Unglück verpflichtet.
Garten ſpatzieren ging, blieb ſie an einem Strauche wilder
Beines. D. R. verband ihr ſogleich mit ſeinem Taſchen⸗ tuche das Bein, um das reichlich ſtrömende Blut aufzuhal⸗ ten, und man mußte ſie auf einem Palankin ins Haus
tragen. Wunden an den Beinen ſind auf Corfu gefährlich,
liche Stellung die Pflicht auf, immer zu ihrem Befehl z⸗ ſein. Ich ſah ſte jeden Augenblick, aber in den drei erſte
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Als ſie eines Tages auf D. R.'s Arm gelehnt im
Roſen hangen und verwundete ſich am untern Theile des
wenn ſie nicht gut behandelt werden, und um ſie zum Ver⸗ narben zu bringen, muß man ſie ſich oft ſelbſt überlaſſen. Da ſie das Bett hüten mußte, ſo legte mir meine glück⸗
Tagen folgten ohne Unterbrechung ſo viel Beſuche auf ei
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