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mit ſich nahm; und daß, wie er im ſiebenjaͤhri⸗ gen Kriege von einem rekognoſcirenden Haufen Oeſtreicher verfolgt wurde, er unter einem trock⸗ nen Bogen einer Bruͤcke Schutz ſuchte, mit ſeinem Favoriten im Arm; ob nun gleich die Feinde mehrere Male uͤber die Bruͤcke giengen und zuruͤckkehrten, ſo lag doch dieß von Natur unbaͤndige Thier ganz ſtill, und athmete kaum.
Wir beſahen das Zimmer, worin Friedrich ſchlief und ſeinen Geiſt aufgab; es war ſehr ein⸗ fach; auf dem Kamin ſtand eine ſchöne Antique von Julius Caͤſar, als Knabe. Nachdem ich durch verſchiedene Apartements gegangen, trat
ich in das Eßzimmer. Man weiß, Friedrich der Große liebte ſehr das Vergnuͤgen der Ta⸗ ffel, und daß Koͤche von verſchiedenen Nationen
in der königlichen Kuͤche angeſtellt waren. In dem Zimmer von Voltaire konnte ich mich nicht zuruͤckhalten, mich in den Stuhl vor deſſen Schreibepult niederzulaſſen, der ganz mit Tinten⸗ flecken beſchmuzt war.
In Voltaire'’s Leben wird man den Triumph der Wiſſenſchaften gewahr. Die ver⸗ ſtorbene Kaiſerin von Rußland ſuchte deſſen Freundſchaft durch jede einladende Kunſt zu ge⸗ winnen, der ſchon von geſcheiden Frauen von
niederem Range nichts zu widerſtehen vermag;


