Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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der

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dene Gemäͤlde vom demſelben Meiſter, auf dem

naͤmlichen Grunde; eine Jungfrau, nebſt dem

Kinde, von Rubens; und mehrere andere aus⸗ erleſene Werke der Kunſt. Ehedem war hier auch eine ſchöne Magdalena, von Raphael, die Friedrich an den Kurfuͤrſten von Sachſen ge⸗ gen eine Kompagnie zu Pferde vertauſchte; der⸗ gleichen Tauſch ſcheint hier aber nicht ungewoͤhn⸗ lich geweſen zu ſeyn, Auguſt II.,Kurfuͤrſt von Sachſen, erhielt acht und vierzig große Porcellain⸗ Vaſen von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen fuͤr ein ſchönes Dragonerregiment.

Von der Gallerie ſtiegen wir eine Treppe hinauf, und betraten eine Terrafſe; hier bot ſich eine ſchoͤne Anſicht des Fluſſes und der Umgebun⸗ gen dar. Als wir nach dem Palais oder dem Pavillon, der aus einer langen Reihe Zimmern an der Erde beſtehet, kamen, zeigte man uns die Grabmaͤhler von Friedrichs Hunden, zu wel⸗ chen der König große Zuneigung hegte. Es iſt bekannt, daß er ſich dem ſonderbaren Glauben uͤberließ, dieſe Thiere vermöchten es, den Cha⸗ rakter zu unterſcheiden, und daß er diejenigen nicht leiden mochte, die ſie anbelleten; die mei⸗

ſten dieſer Guͤnſtlinge haben eine königliche Grab⸗

ſchrift. Man erzaͤhlt, daß, wenn er in den Krieg gieng, er ſtets ein kleines italieniſches Windſpiel