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in die Gemaͤldegallerie zu gehen, fuͤhrte uns der Weg vor deſſen Treibhaͤuſern vorbey, die er mit vieler Sorgfalt unterhalten ließ. Wir traten in die Gallerie, von dem Wege aus, durch eine völlig laͤndliche Thuͤr: dieß zwey hundert acht und funfzig Fuß lange, ſechs und dreyßig Fuß breite, und funſzehn Fuß hohe Zimmer wird von Pfeilern von karrariſchem Mar⸗ mor getragen, und iſt ſehr ſchön vergoldet und verzieret. Die Sammlung fand ich ausgeſucht koſtbar; unſere Aufmerkſamkeit zogen beſonders auf ſich: die Gracien, von Dominichino; Ver⸗ tumnus und Pomona, von Leomar do da Vinci; Titian, nebſt ſeiner Frau, von ihm ſelbſt; Danae und Cupido, von demſelben Kuͤnſtler; Venus im Bade, von Correggio; drey verſchiedene Style der Malerey, von Guido; die heilige Familie, von Raphael, die vierzehn tauſend Dukaten koſtete; eine Hölle der Teufel„ von Teniers, worin ſeine Mutter und Frau, als Glieder der Hoͤllenfamilie, ſein Vater, als der heilige Anto⸗ nius, vorgeſtellet werden, und er ſelbſt mit einer rothen Muͤtze, wie er über die Gruppe lacht; ein Chriſtustopf, von Vandyke; Unwiſſenheit und Weisheit, von Correggio; ein Chriſtuskopf auf Blattgold, von Raphael, wofuͤr Friedrich der Große ſechs tauſend Dukaten bezahlte; verſchie⸗


