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Drey und zwanzigſtes Kapitel.
Die Potsdamer Diligence.— Potsdam.— Sans⸗Souci.— Voltaire.— Der Koͤnig und die liebenswürdige Koͤnigin von Preußen.— Mecklenburg.— Ruͤckkehr.
Den dritten November ſetzte ich mich, nebſt einem geſcheiden Begleiter, um ſieben Uhr des Morgens in die Potsdamer Diligence, die aber lange die Bequemlichkeiten der Pariſer nicht gewaͤhret; ihr gehen Springfedern ab, und ſie iſt ſo ſchlecht zuſammengefugt, daß die kalte Luft hinein drang; hoͤlzerne Panele, die ſich ſchie⸗ ben ließen, nahmen die Stelle von Glasruthen ein. Wir kamen durch Kornfelder und Tannen⸗ waldungen, und erreichten um eilf Uhr die Bar⸗ riere von Potsdam.
Nachdem wir etwas Suppe zur Erwärmung 2 genoſſen, mietheten wir einen kleinen Phaͤton,
und fuhren ſofort nach dem zwey Meilen weit
entlegenen Sans⸗Souci, das, ſo wie die uͤbri⸗ gen Luſtſchloͤſſer, die Fruͤchte des feinen Ge⸗ ſchmackes Friedrichs des Großen ſind. Um


