Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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Am dritten Tage unſerer Reiſe um die In⸗ ſeln, landeten wir an einer andern, und er⸗ hielten dort einen ganz friſchen Hecht, ſo wie auch einige Eyer. Unſer Schiſſer zuͤndete auf eine geſcheide Weiſe Feuer in ſeinem kleinen

Kahn an, indem er auf den Boden deſſelben

einen Stein legte, und darauf einige Spaͤne und Stuͤcke von Tannenholz in Brand brachte; hierauf ließ er einen eiſernen Topf, worin ſich

der Fiſch befand, von einem queer uͤber die Seiten des Bootes gelegten Ruder herabhaͤn⸗

gen; die Eyer dienten zur Sauce, und auf ei⸗ ner zerbrochenen Unterſchaale, ſtatt eines Tellers, hielten wir ein treffliches robinſon'ſches Mahl. Es bot ſich mir bey dieſer Fahrt ein wi⸗ driges Beyſpiel der Unreinlichkeit der geringern Volksklaſſe dar; der Schiffer, ein Maͤdchen,

die mit hinuͤber fuhr, und der Kajuͤtenjunge,

kannten wahrſcheinlich den Gebhrauch des Kam⸗ mes nicht, denn ſie bedienten ſich wechſelſeitig zum Kaͤmmen und zur Reinigung ihres Kopfes ihrer Finger.

Nachdem wir Aland paſſirt waren, und uns dem Meerbuſen naͤherten, ſo boten die In⸗ ſeln gar keinen mahleriſchen Anblick mehr dar; ſie zeigten ſich nur wenig uͤber dem Waſſer, und waren ſparſam mit duͤnnen Tannen bedeckt, de⸗