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junge Frau, die ein Paar ſehr huͤbſche aus⸗ drucksvolle Augen hatte, in einem abgeſonderten Zimmer, der Huͤtte gegenuͤber, das Tiſchtuch aufdeckte. Waͤhrend man das Abendeſſen zube⸗ reitete, wanderte ich auf dieſem Paradieſe umher. Die Nacht kam heran, und alle Schoͤnheiten des vorigen Abends, mit einiger Verſchiedenheit neuer Bilder, kehrten wieder zuruͤck. Derſelbe glaͤn⸗ zende Himmel! dieſelbe Heiterkeit! dieſelbe Stille! die nur durch das Rauſchen eines kleinen Stroms von Felſenwaſſer unterbrochen wurde; auf die⸗ ſes paßte wohl, da es aus einem Bette von langem Mooſe floß, und da unſere ſchoͤne Wirthin ihren ſparſam mit Weiden beflochtenen Krug darbot, die ſchöͤne Inſchrift von Bos⸗ quillon an der Fontaine in der Straße Notre Dame des Victoires in Paris:
„La nymphe qui donne de cette eau Au plus ceux de rocher se cache: Suives un exemple si beau; Donnes sans vouloir qu'on le sache.“
Gerade einen ſolchen Fleck haͤtte ſich wohl V der poetiſche Geiſt von Cowper gewuͤnſcht; ſein Auge wuͤrde jede Schoͤnheit durchſchauet ha⸗ ben, nur ſeine Feder haͤtte ſie beſchreiben koͤnnen.


