Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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wird. Man wies uns auch einige isländiſche Manuſkripte, die uͤber acht hundert Jahr alt

ſeyn ſollen, und mehrere lapplaͤndiſche Abhand⸗

lungen. Wie wunderbar, daß Literatur in Ge⸗

genden gebluͤhet haben ſollte, welche die Sonne

ſelten erwaͤrmt.

In einer der mineralogiſchen Sammlungen, die von der des Herrn Aftzelius getrennt war, gewaͤhrten uns einige durchſichtige Agate, die Fliegen enthielten, viel Vergnuͤgen, ſo wie auch elaſtiſche Sandſteine; unverbrennbarer Beutel von Asbeſt; ein Mineral, welches man in den Eiſenminen von Dannemora gefunden; ei⸗

nige ſchoͤne Cryſtalle und andere ſeltene Stuͤcke, die man uns mit der groͤßten Hoͤflichkeit zeigte,

und Aufklaͤrungen daruͤber gab. Die Anzahl der Studenten betraͤgt gegen tauſend, die nach

ihrer Lage und Neigung in der Stadt wohnen und ſich in die Koſt geben; gewoͤhnlich haben

ſie einen ſchwarzen Anzug ohne Aermel.

Wir vergaßen durch ein nicht erklaäͤrbares

Mißverſtaͤndniß, Empfehlungsbriefe an die Uni⸗

verſitaͤt mitzubringen, die man uns in Stockholm

anbot; da indeß ein Profeſſor, der mit uns in

der Domkirche war, bemerkte, wir waͤren Eng⸗ länder, ſo machte er auf das hoͤflichſte, daß wir