Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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alles dasjenige ſahen, was unſerer Aafmerkfame keit werth war. Die Einnahme dieſer Univerſitaäͤt, der erſten. 2 im Rorden Europens, iſt nicht groß; ein Gluͤkk pvuͤrde es fuͤr dieſe gelehrte Anſtalt ſeyn, wenn es mehr Mode waͤre, ihrer Fuͤrſorge die Soͤhne von wohlhabenden Leuten und Adlichen anzuver⸗ trauen; ein ſolcher Schutz fehlt ihr. Die Auf⸗ merkſamkeit, womit man uns dort aufnahm, und die durch unſere eigne Vergeſſenheit zufaͤllig wurde, hat bey mir ejnen immerwährenden Ein: 4 druck der Achtung hinterlaſſen, die man den Englaͤndern erzeigt.

Nur dadurch, daß wir unſer Vaterland ver⸗ laſſen, ſind wir am beſten im Stande, den Werth deſſel ben zu ſchaͤtzen; jeder Englaͤnder, der aus ehrenvollen Beweggruͤnden heraus gehet, wird 3 in untergeordneter Repraͤſentant deſſelben, und

ſollte ſich davor entſetzen, einen Namen zu be⸗ . ſchmutzen, der aller Orten in Achtung ſteht.

Die Bevoͤlkerung Schwedens, Finnland mit eingeſchloſſen, nimmt ſchnell zu; man verſichert, ſie ſoll uͤber drey Millionen Seelen betragen. Schweden zieht ſeine Einnahmen aus der Kopf⸗ ſteuer, ungefaͤhr einen Schilling drey Pfennig zahlt jede Perſon, mit gewiſſen Ausnahmen; ferner aus den koniglichen Domainen, von den

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