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nicht unterſcheiden. Wie wir in das Hofthor dirſes Gebaͤndes traten, welches aus Backei⸗ nen gebant iſt, und einen großen runden Thurm mit einer kupfernen Kuppel hat, wurden viele Bagagewagen in Stand geſetzt, dem Herzog von Suͤdermannland zu folgen, der eben die Zimmer, welche er hier bewohnt, verlaſſen hatte, um ſich zu ſeinem Regimente zu begeben.
Dieſer Fuͤrſt beſitzt große Talente; ungluͤck⸗ licherweiſe berrſcht jetzt eine Kaͤlte zwiſchen ſeiner koͤniglichen Hoheit und ſeinem erhabenen Reveu. Man ſieht jetzt nur noch einen Theil des Schloſ⸗ ſes, indem der andere im Feuer aufgegangen iſt. Von der Höhe, worauf es liegt, kann man die Lage der alten Stadt Upſala, ehemals der Hauptſtadt Schwedens, ſo wie auch die Re⸗ ſidenz des hohen Prieſters von Oden unterſchei⸗ den. Unſere Zeit wollte es nicht geſtatten, den beruͤhmten Moraſteen, oder den Stein von Mora zu beſehen, worauf die vorigen Beherr⸗ ſcher Schwedens gekroͤnt wurden; der letzte im Jahr 1512. Er wird mit andern merkwirrdi⸗ gen Steinen in einer Huͤtte, ohngefaͤhr 7 Mei⸗
len von Upſala, aufbewahrt. Unter einem
Schutthaufen, der ſonſt einen Theil des Schloſ⸗ ſes ausmachte, ſollen ſich die Ueberbleibſel ven einigen Staatsgefaͤngniſſen befinden, und in


