Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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ßen rohen Stuͤcke, werden wieder geſchmolzen, und hieraus Stangen zur Ausfuhr gemacht. Die Stadt Oſterby iſt klein, aber nied⸗ lich, und hauptſaͤchlich von Leuten bewohnt, die bey den Minen beſchaͤftigt ſind. In dem ſehr huͤdſch und romantiſch gelegenen Wirthshauſe aßen wir ungemein gut, und kehrten dann nach Upſala zuruͤck. In dieſer Stadt, dem Sitze eines Erzbiſchofs, hat ſich die chriſtliche Reli⸗ gion in Schweden mit dem fruͤheſten ausge⸗ breitet; ſie liegt in einer großen Ebene, deren große Unfruchtbarkeit hie und da durch einige wenige Kornfelder und Wieſenflecke ein beſſeres Auſehen gewinnt. Einige von den Privathaͤu⸗ ſern, und die Kollegiengebaͤnde ſind huͤbſch, und gewöhntich mit Stucko uͤberlegt, und gelb ange⸗ ſtrichen, indeß iſt der großere Theil der Haͤuſer von Holz gebant, roth angemalt, und außerdem befinden ſich dahinter kleine Gärten voll Aepfel und andere Früchte tragende Baͤume. Der Fluß Sala, der mit dem Maͤler⸗See in Ver⸗ bindung ſteht, theilt die Stadt. Ich ſah das Gras nie ſo hoch und ſo gruͤn auf den Daͤchern der Haͤuſer, als hier. Als ich aus meinem Schtafzimmerfenſter im Wirthshauſe ſah, konn⸗ te ich verſchiedene derſelden von dem grünen Huͤgel, auf deſſen Spitze das alte Schloß ſteht,

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