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che ich porher in England in Gillwel Lod⸗ ge, auf dem Landſitze von William Chin⸗ nery Esq., der ohne Zweifel die ſchoͤnſte Pri⸗ vatſammlung dieſer Art in England, und viel⸗ leicht in Europa beſitzt, geſehen habe. Hier iſt auch ein Portrait der excentriſchen Koͤnigin Chriſtina, welche die Regierung Schwedens im Jahr 1660 niederlegte, und ih⸗
rem Nachfolger, Carl X.„ die koſtbare Ent⸗
deckung hinterließ, daß ſie bey allen ihren Ein⸗ faͤllen, gehoͤrig dafuͤr geſorgt hatte, die meiſten
Schloͤſſer ihrer koſtbarſten Sachen zu berauben, ehe ſie ſich nach Rom zuruͤckzog, und ſelbſt die
Juweelen aus der Krone nahm, ehe ſie ihr ent⸗ ſagte. So gaͤnzlich hatte ſie ſich jede Sache von Werth zugeeignet, daß Carl X. mehrere nothwendige Stuͤcke zu ſeiner Kroͤnung borgen
mußte. Dieſer Verluſt iſt hinlaͤnglich durch
den Geſchmack und die Freygebigkeit von G us,
tav II. erſetzt worden. In dem Staats⸗
Schlafgemach war das königliche Panier hell⸗ blau und ſilber, am Fuß des Bettes angemacht, dies hatte ein recht rittermaͤßiges Anſehn. In dem Garten befindet ſich ein langes und ſchoͤ⸗ nes Theater; allein ſeit dem Tode Gustav III., der ſehr an dieſem Schloſſe hing, und es zum Sitz der brillanteſten Feten machte, iſt es we⸗
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