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von Verdienſt denke, erinnere ich mich einer huͤb⸗ ſchen kleinen Anekdote, die man von Franzl. erzaͤhlt. Als dieſer Souverain ein Gemaͤlde des heiligen Michael von Raphael d'Ur⸗
bino erhalten hatte, welches er ſehr zu bekom⸗
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men wuͤnſchte, ſo belohnte er Raphael weit
mehr, als deſſen Beſcheidenheit zu erhalten hoff⸗
te: der edle Kuͤnſtler machte ihm nun ein Ge⸗
ſchenk mit einer von ihm ſelbſt gemalten heili⸗ gen Familie, die der gefaͤllige Monarch mit den Worten annahm: Perſonen, die in den Kuͤn⸗
ſten ſo beruͤhmt waͤren, naͤhmen an der Unſterb⸗ lichkeit der Fuͤrſten Theil, und waͤren mit ih⸗
nen in einer Lage.
In dieſem Schloſſe findet man einen Kopf einer perſiſchen Sybille in Moſaik, der aus⸗ geſucht ſchoͤn iſt, und zwey koſtbare und herr⸗ liche Geſchenke, von der ſeeligen Kaiſerin Ka⸗
tharina ll. naͤmlich Tiſche von lapis lazuli,
und ſibiriſchem Agat. Auch ſieht man hier ei⸗ nige ausgeſuchte Statuͤen von Alabaſter und Marmor, und etruſciſche Vaſen, die Gustav III. auf ſeiner Reiſe in Italien gekauft hat. Die
etruſciſchen Vaſen ſind ſehr ſchoͤn; allein in Anſehung der Farbe, des klaſſiſchen Reich⸗
thums, der Eleganz und der Verſchiedenheit
der Geſtalt, kommen ſie denen nicht gleich, wel⸗


