Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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Ihr Mittagseſſen wird durch die Sonnenſtra⸗ len beſtimmt, die auf eine Kiſte, welche unter dieſem Loche an der einen Seite ſteht, oder die auf den Ofen fallen, womit alle ſchwediſchen

Haͤuſer erwaͤrmt werden, und der ſich an der. andern Seite beſindet. Wir ergoͤtzten uns ſehr

uͤber das Schloß Drotingholm. Nach einer an⸗ genehmen Fahrt, von ohngefaͤhr zehn Meilen, kamen wir nach der Inſel, worauf es ſich in dem Maͤler⸗See beſindet; der Weg dahin ging uͤber Felſen, die mit Tannenbaͤumen bedeckt waren, und uͤber zwey breite ſchwimmende Bruͤcken. Das Gebaͤude iſt groß, aber leicht aus Backſteinen gebaut, die das Anſehn von weißem Stucko haben. Der Saal und die Treppe ſind in einem ſchlechten Geſchmack; ihre

Verzierungen weiß auf ſchwarzbraunem Grun⸗

de. Die Staatszimmer ſind ſehr reich und ele⸗ gant; und ein Englaͤnder wird mit Vergnuͤgen in der Bibliothek eine ſehr große und ausge⸗ ſuchte Sammlung engliſcher Werke finden. Man ſieht hier auch ein ſchoͤnes Gemaͤlde einer wei⸗ nenden Ariadne, von einem ſchwediſchen Kuͤnſt⸗ ler Wertmuller, der, ungluͤcklicher Weiſe fuͤr ſein Vaterland, es auf immer verlaſſen, und ſich in Amerika anſaͤſſig gemacht hat.

Wenn ich an einen zuruͤckgeſetzten Kuͤnſtler

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