Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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ne glänzen; ſie gingen alle zu der großen Meſ⸗ ſe nach Huſum. Wir legten uns ohngefaͤhr 4 Meilen von dieſer Stadt, deren lange Thurm⸗ ſpitzen uns voͤllig ſichtbar wurden, vor Anker:

ein großes mit dieſen guten Leuten angefuͤlltes

Boot kam zu uns, und nahm uns und unſere ganze Bagage auf. Als wir den Fluß höher hinauf kamen, der immer enger wurde, je wei⸗ ter wir fuhren, und mehr eine duͤnne Mudde als Waſſer zu ſeyn ſchien, durch die wir nur langſam mittelſt Stangen fortruͤckten, betrach⸗ tete ich, aus langer Weile, meine Mitgeſell⸗ ſchafter, deren die meiſten ſo wie ich ſelbſt mit Schuzbretern bedeckt waren, um das ſtarke Re⸗ genſchauer abzuhalten; ſie waren zuſammen in ihren Sonntagskleidern; die Mannsperſo⸗ nen trugen blaue und braune wollene Kleider, und breite runde Huͤte, die Frauensperſonen grobe geſtreifte kamlottene lange Kleider, wor⸗ in roth die Hauptfarbe war, nebſt jenen gro⸗ ßen glaͤnzenden vorher beſchriebenen Bonnets, und Pantoffeln ohne Hinterleder. Wir waren faſt zum Erſticken zuſammen gepreßt. Unſere Geſellſchaft wurde auch noch mehr vergroͤßert als verbeſſert durch die Schweine und das Fe⸗ dervieh; anßerdem fanden ſich noch manche laͤndliche Produkte, worunter ich herrliche But⸗