Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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Streifen durch; oͤſtlich kam die Sonne freund⸗ lich zum Vorſchein; als ich dieſe pittoreske Erſcheinung betrachtete, und von Zeit zu Zeit auf das aͤngſtliche Auge und die Geberden un⸗ ſers daͤniſchen Piloten Acht hatte, der uns mit⸗ telſt Wahrtonnen und ſchwimmender Pfaͤhle mit

bewunderungswuͤrdiger Geſchicklichkeit durch ei⸗

nen engen und den einzigen ſchiffbaren Theil des

Fluſſes, der zwiſchen zwey langen hohen Sand⸗

bänken liegt, fuͤhrte, ward die Wirkung dieſer Scene noch durch eine Eule mit gelben Federn erhoͤht, die auf unſer Schiff zu kommen ſuchte; das arme Thier war, wie wir vermutheten, von der Kuͤſte weggewehet worden; ſein Fluͤgel be⸗

ruͤhrte den aͤuſerſten Theil des Baums allein

von Anſtrengung erſchöpft, fiel es athemlos ins Waſſer.

Als wir weiter herauffuhren, ſah das Ufer

niedrig, flach und ſchlammig aus; auf dem⸗ ſelben nahm man hier und da ein einſames Pachthaus und eine Windmuͤhle gewahr, allein der Fluß bot eine recht muntere Scene dar. Bote, die von den kleinen Inſeln kamen, die

ſich an jeder Seite des Fluſſes befinden, wa⸗

ren voll von kuͤhnen Maͤnnern, Weibern und

Knaben. Die Frauenzimmer trugen große ſchwar⸗ ze polirte pappene Bonnets, die in der Son⸗