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in Aegypten in der Regel ſo haͤßlich find, waͤhrend man unter den Arabern ſo viele ſchoͤne junge Maͤn⸗ ner findet.
Ein nackter Knabe trat in die Huͤtte. Er ſchien ſehr in Gunſt zu ſtehen, da er ein Marabet, das iſt von Kindheit an beſtimmt war, ein Fakir, oder arabiſcher Prieſter zu werden. Der kleine Schalk war recht rund und fett, und ich glaube ganz mit Oehl beſtrichen. Ploͤtzlich ließ ſich Muſik hoͤren, und ein ſeltſamer Aufiug erſchien. Ein Knabe trug eine rothe und weiße Fahne; ein langer Araber von ehrwuͤrdigem Anſehen ſchlug die Handtrommel, ein junger Mann eine große Trom⸗ mel, und ein anderer ließ ein Paar Handklappern erſchallen. Alle ſangen mit leiſer Stimme, und in der Mitte der Gruppe war ein Fakir, dem der ganze Aufzug galt. Er ſah gut aus, hatte ein volles bluͤhendes Geſicht, einen ſchwarzen buſchichten Bart, und dickes, wild zerſtreutes Haar. Er be⸗ wegte ſein Haupt zum Takte der Muſik auf und nieder und ſtimmte in den Geſang ein. Nach ei⸗ niger Zeit trat er in die Huͤtte, wo ich war, und benahm ſich ungezwungen und hoͤflich. Er war of⸗ fenbar eher ein Weltmann, als ein Heiliger voll Selbſtverlaͤugnung.
Das Bild der ſchoͤnen Frau im Buche, das die Araber mit lebhaftem Antheil gekuͤßt hatten, ſchien der Fakir mit Widerwillen zu betrachten, da


