1—
zuruͤckkam, ging er wieder zum Chriſtenthume uͤber. Sein Gefaͤhrte, der Schottlaͤnder, war nicht ſo gluͤcklich. Er ging in den Straßen Kahira's um⸗ her, und hatte nicht viel mehr als ein Betttuch zu feiner Bedeckung. Er ſprach mich zuweilen um Unterſtuͤtzung an.„unter den Tuͤrken geht's mir ſchlecht, ſprach er einſt zu mir, ich werde wieder Chriſt.¹
Auf dem Wege nach Oſchirdſche hatten wir ei⸗ nige Tage unguͤnſtigen Wind, und mußten anle⸗ gen. Eines Tages machte ich zum Zeitvertreibe eine Wanderung zu einem etwas entfernten Dorfe, und als ich mich unter eine Palme geſetzt hatte, las ich in einem Bande der arabiſchen Nachtmaͤhr⸗ chen. Es naͤherten ſich alsbald zwei Araber und ſetzten ſich an meine Seite. Aus dem Buche konn⸗ ten ſie nicht klug werden, aber das Bild einer ſchoͤnen morgenlaͤndiſchen Prinzeſſinn vor dem Ti⸗ tel war fuͤr ſie ungemein anziehend. Einer von ihnen, ein baͤrtiger Alter, ſprach ſeine Be⸗ wunderung in den ausdruckvollſten Zeichen aus, und ſeine Augen funkelten vor Freude. Sie baten mich, in das Dorf zu kommen, und als ich mich in einer Huͤtte niedergeſetzt hatte, bewirtheten ſie mich mit Datteln und Milch, und mehre neugie⸗ rige Weiber verſammelten ſich vor der Thuͤre. Ihre Sitte, das Geſicht meiſt ganz iu verhuͤllen, iſt ſehr loͤhlich; denn es iſt auffallend, da die Weiber,
— —


