Teil eines Werkes 
1. Th. (1826)
Entstehung
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der Mitte. Die Zellen ſind rings umher. Wir fan⸗ den nur wenige Irren, und die Geiſteszerruͤttung eines jeden war ruhig und ſinnend, wenn man ſo ſagen kann. Nirgend zeigte ſich Heftigkeit oder leb⸗ hafte Regung irgend einer Art. Ein alter Mann fand ſeine Freude darin, die Guitarre zu ſpielen und jeden Beſucher anzuſingen.

Liebe kann wenig Gewalt unter einem Volke aus⸗ uͤben, wo den freien Umgang beider Geſchlechter die herrſchende Sitte verbietet. Ehrgeiz, oder der unruhige Wunſch, in der Welt zu Reichthum oder Ruhm zu gelangen, bewegt den Tuͤrken weniger als irgend Jemand. Familienſtolz, oder die Sorge, das An⸗ fehen ſeines Stammes zu erhalten, iſt ihm gleich⸗ falls fremd, da man keinen Adel kennt. Gibt man ihm ſein arabiſches Pferd, ſeine praͤchtigen Waffen, ſeine Pfeife, und ſeinen Kaffee, ſeinen Sitz im Schatten, ſo iſt er zufrieden mit der Lage, die Allah ihm zugetheilt hat. Die Freuden der Ta⸗ fel haben wenig Reiz fuͤr ihn; denn unter keinem Volke ſindet man ſo viel Maͤßigkett im Eſſen. Sein Abgott, ſeine herrſchende Leidenſchaft aber iſt die Schoͤnheit, und fuͤr ſie bezahlt er jeden Preis. Er ſucht ſie unter allen Voͤlkern. Hat ſeine erſte Frau ihre friſchen Reize verloren, ſo hohlt er ſich eine ſchoͤnere, ſei es aus Perſien, oder aus Cirkaſ⸗ ſiſen, Griechenland oder Armenien. Wie trefflich hat der Profet ſein Paradies den Leidenſchaften

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