Teil eines Werkes 
9.-14. Bändchen (1852)
Entstehung
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Hoff⸗ poſten überhäuft. Und er ſagt ſich nicht davon los, weil reich er doppelt glücklich zu ſeiner Frau und zu ſeinem Kinde Aber zurückkehrt, wenn er Andern mit ſeiner Arbeit etwas bhier genützt hat.

Ich fürchtete im Anfang, ſeine alten Junggeſel⸗ Furcht leneigenheiten koͤnnten einige Schwierigkeiten herbei⸗ he in führen. Aber jetzt beſitzt er gar keine Eigenheiten ieben, mehr außer der, daß er ſeine Frau niemals betrübt.

Aber Du kannſt Dir wohl auch denken da Du Gott Dich auf ſolche Dinge verſtehſt ob ich mich damit

Brenze beſchäftige, ſeine Wünſche, ſeine Launen und ſeinen ge iſt Charakter zu ſtudiren.

4 Der alte Nicke ſagt manchmal, ich müſſe einen rheit. kleinen Zaubergeiſt haben, der zwiſchen meinem und

er in meines Mannes Herzen herumſpringe, und der gute haben Nicke hat Recht dieſer Zaubergeiſt iſt die Liebe. Wenn ich mitunter andere Ehen, als meine eigne klicht. betrachte, werde ich tief betrübt über den Anblick, daß nver⸗ der Fehler ſo oft auf der Seite der Frau liegt, die as ich Frau weiß ſelten ſelbſt, daß ſie fehlt, ſie iſt in ihren ſit es häuslichen Verhältniſſen ſo gleichgültig, daß ſie nie⸗ mals daran denkt, ob es nicht auf eine andere Weiſe

Ver⸗ beſſer ſein würde.

meine Die Männer fühlen ſich auf ſo ungleiche Art wohl dung in ihrem Heimweſen. Der eine, der ein unſchuldiges , die Geſellſchaftsleben liebt, hat eine Frau bekommen, die nußte, immer ſchreit, über Schmerzen klagt und von keiner

Störung in ihrer Bequemlichkeit etwas wiſſen will. z ich Andere, welche die Ruhe lieben und für das häusliche keine Leben geſchaffen ſind, beſitzen Frauen, die beſtändig ee vorGleichgültigkeit und Kälte zeigen, weil ſie das Leben

Zatten außer dem Hauſe lieben und es nicht erwarten koͤnnen, hbis ſie hinaus kommen. Wie ſchmerzlich iſt das alles Heim⸗ anzuſehen, und es wird nie beſſer, bevor die Frauen

do die recht begreifen, daß die Gleichgültigkeit der ſchlimmſte Feind ihres häuslichen Glückes iſt. thren⸗ Da ich gerade von Eheangelegenheiten ſpreche,