Teil eines Werkes 
9.-14. Bändchen (1852)
Entstehung
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antwortete, war ſo zuverſichtlich, daß ich in meinen Hoff⸗ nungen noch ein paar weitere Monate, eben ſo reich wie die vorhergehenden, den bisherigen zufügte.Aber man kann doch nicht ein ganzes Jahr lang ſo hier bleiben?.

Woher, ſagte er jetzt,bekommſt Du dieſe Furcht vor der Vergänglichkeit unſers Glückes? Forſche in Deinem Herzen beginnſt Du mich weniger zu lieben, oder bin ich Deiner Zärtlichkeit weniger werth?

O nein! rief ich.Aber ich glaubte, daß Gott dem Menſchen nicht erlaube, über eine gewiſſe Grenze hinaus glücklich zu ſein. Eine Ehe wie die unſrige iſt ja ein Leben, worin Wünſche keinen Raum ſinden.

Jetzt übertreibſt Du auf Koſten der Wahrheit. Ach wenn Du den Blick geſehen hätteſt, womit er in meine Augen ſchaute! Haſt Du keine Wünſche? haben wir nicht beide ſolche?

Jetzt ſind dieſe erſten Wünſche längſt verwirklicht. Ich bin Mutter eines Kindes, das ich mit einer unver⸗ nünftigen Liebe anbete, weil es das ſeinige iſt, das ich mit einer vernünftigen Liebe erziehen will, damit es ſeiner würdig werden möge.

Du warſt bei mir am erſten Jahrestag meiner Ver⸗ bindung mit Severin. Du ſahſt damals, daß meine Zweifel unbegründet waren, und daß dieſe Verbindung von der Art war, daß ſie allen anderen Gatten, die unſer Glück betrachteten, ein Verlangen einflößen mußte, ein gleiches zu erringen.

Nun wohl, heute find es zwei Jahre, daß ich mich verheirathet habe, und dennoch findet ſich keine Veränderung in unſern Gefühlen vor. Heute wie vor zwei Jahren iſt meine hoͤchſte Freude meines Gatten fröhlicher, zufriedener und dankbarer Blick.

Und wie er ſich wohl befindet in ſeinem Heim⸗ weſen! Wie er ſich ſehnt, daß die Stunde, wo die Beſucher ſich entfernen, zu Ende eilen möge.

Mehr als je iſt er mit Vertrauens⸗ und Ehren⸗

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