Teil eines Werkes 
9.-14. Bändchen (1852)
Entstehung
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ſo muß ich Dir anvertrauen, daß Kapitain Svabert jetzt angefangen hat, über Hymensthema nachzuſinnen.

Seit einigen Wochen ſteht er im Begriff, von mei⸗ ner Fahne zu deſertiren.

Die ſelige Mina iſt wieder aufgenommen worden und macht jetzt großes Furore in ſeinen vertrauten Beſprechungen mit Mamſell B., einer von den neuen

Mündeln meines Mannes, und ſiehe, ich glaube, daß

ſie guten Willen genug entwickeln wird, um ihn noch an die Exiſtenz von etwas anderem als ſeinem alten Leiden glauben zu machen.

Severin lacht über meine niedergeſchlagene Miene, wenn ich ſehe, wie Kapitain Leopold, der zwei Jahre lang der Nachfolgerin der ſeligen Mina ſeine Auf⸗ wartung gemacht hat, dieſe jetzt verläßt, um einer neuen Laune zu folgen. Die Männer ſelbſt diejenigen, die ſich ewig grämen grämen ſich nur eine kurze Ewig⸗ keit. Nur mein alter Doktor iſt getreu.

Seine Ehrwürden und die Pfarrerin Laura befin⸗

den ſich vortrefflich... wie iſt nicht Laura in ihrem

Werthe geſtiegen! Sie hat mir vor einiger Zeit an⸗ vertraut, daß ſie nicht mehr als ein einziges Mal in Ohnmacht gefallen ſei, als ſie erfahren habe, daß Se⸗ verin ſich verheirathen und dadurch ihre Jungen um ſeine Erbſchaft bringen würde... Ich ſchließe jetzt. Die Fortſetzung folgt Morgen. A hahe noch einige Geſchäfte für unſer Feſt heute end"................

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Nachſchrift des Kriegsraths. Ich habe über die Schultern meiner holden Viola

hinweg ein Paar Reflexionen in ihrem Briefe geleſen,

und obſchon ich ihr vollſtändig Recht gebe, ſo muß ich dennoch hinzufügen, daß es ebenſo ſchmerzlich iſt, die Gleichgültigkeit der Männer für die Launen ihrer Frauen zu ſehen, für Launen und Liebhabereien, welche oft im

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