Teil eines Werkes 
4.-8. Bändchen (1851)
Entstehung
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ſterbender Stimme,„damit.. damit— wir zuſam⸗ men weinen ſollen.“

„Weinen... über Jeanne Sophie alſo?

„Ja über Jeanne Sophie... aber auch über uns.“

„Wenn das, was Du mir zu ſagen haſt— Seve⸗ rin vergaß jetzt jede Form: er ſprach zur Geliebten ſei⸗ ner Seele— meine Kräfte überſteigt, ſo ſei barmher⸗ zig. Sage bloß, daß es unſer Glück betrifft und ich kann alles ertragen.“

Viola beugte ihre Stirne hinab— ihre Thränen fielen auf Severins Hände.

„Nun wohl,“ ſtammelte er, indem er ſie aufrichtete und nöthigte, neben ihm niederzuſetzen,„nun wohl, ſprich... es war das Uebermaß meiner Gefühle, das eine Furcht hervorrief, die ſich durch nichts rechtfertigen ließ. Nichts kann unſer Glück bedrohen, denn es be⸗ ruht ja blos auf uns ſelbſt.“

Ein krampfhaftes Lächeln entſtellte Viola's ſchönes Geſicht.

„Jeanne Sophie...“

„Ich weiß, ihr Verluſt iſt entſetzlich, aber...“

„Aber es iſt nicht allein das.“

„Was noch mehr?“

„Jeanne Sophie wird..“ Viola's Stimme dämpfte ſich ſo, daß ſie beinah unhörbar murde.. „ſie wird Mutter werden.“

Severin ſprang auf.

„Was wie... das iſt unmöglich... ein Mädchen in meinem Hauſe, ein Mädchen, das meine Freundſchaft, meinen Schutz genoſſen hat.. o das iſt hart!“

Er fiel zurück und bedeckte ſein Geſicht mit beiden Händen.

Viola ſank wieder zu ſeinen Füßen nieder.

„O Severin, o du Edler, o mein Beherrſcher, mein geliebter Beherrſcher, mein Gott— denn das biſt Du