Teil eines Werkes 
4.-8. Bändchen (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

„Erinnerſt Du dich, was ich einmal zu Dir ſagte: wenn ich das Nächſtemal von deiner Freundſchaft ein Opfer begehre, ſo wird es mehr gelten als die Selig⸗ keit.. ſieh hier.. jetzt gilt es mehr als die Se⸗ ligkeit... es gilt meine Ehre— es gilt mehr als meine Ehre— es gilt einen Namen für dieſes Kind.“

*..⁴*

.⁴ 4⁴**... e.***...

„Ich will Jeanne Sophie in ihrem Zimmer beſu⸗ chen— ich werde dann ſchon finden, was ich zu thun habe.“

Das iſt das Reſultat zu welchem ſie kam.

Und als ſie am Morgen ſich in Jeanne Sophiens Zimmer ſchlich, klärten ſich ihre Gedanken zu einem fe⸗ ſten Entſchluß, denn ſie fand Jeanne Sophie in brün⸗ ſtigem Gebet um den Geliebten, in brünſtigem Gebet um ein baldiges Lebenszeichen von ihm.

DOhne jemand ihr Vorhaben ahnen zu laſſen, hüllte ſich Viola in Mantel und Schleier und begab ſich nach dem Hauſe des Kommerzienraths.

Wir werden der Scene nicht beiwohnen, die dort ſtattfand.— Sie ergibt ſich aus einer folgenden, weiche wir jetzt verzeichnen.

Es hatte halb zehn Uhr geſchlagen. Es war eine halbe Stunde vor dem Frühſtück.

Severin, welcher wußte, daß Jeanne Sovhie von dem uuglücklichen Ende ihres Geliebten noch nicht un⸗ terrichtet war, der aber von ihrem andern entſetzlichen Unglück noch keine Ahnung hatte, ſaß unruhig da und harrte des Doktors, um ſich mit ihm über die Art und Weiſe zu berathen, wie das junge Weib auf den Schlag vorbereitet werden ſollte, der ſie erwartete.

„Und all' dieſes Elend kommt juſt jetzt— die To⸗ despoſt in demſelben Augenblick, wo...“